Normalerweise, wenn man im Ausland lebt, freut man sich ja über Nachrichten und Neuigkeiten von „zuhause“ – aber derzeit offenbart ein Internet-Blick in den deutschen Blätterwald (in Form von Spiegel, Frankfurter Allgemeine und Süddeutsche Zeitung) ein wahres Trauerspiel!
Finanzloch, Reformstau und Umfragetief zeichnen ein peinliches Bild, da bin ich ja richtig froh, dass wir derzeit nichts damit zu tun haben … ärgerlich nur, dass ich weiterhin in Deutschland steuerpflichtig bin. Aber vielleicht findet sich dafür auch noch ein Schlupfloch …
Auf jeden Fall wäre momentan für Schröder doch der perfekte Zeitpunkt für tiefgreifende Reformen: Unbeliebt ist er sowieso schon, da kommt es auf ein paar Prozente mehr auch nicht an! Wird aber natürlich nicht klappen, weil Friedrich „Dagegen!“ Merz vermutlich das Bundesverfassungsgericht anruft.
Und damit das nicht genug ist, holt mich auch persönlich noch einiges ein, was ich abgeschlossen wähnte: T-Online bucht trotz Kündigung fröhlich weiter meine Flatrate ab, unsere Krankenkasse drückt sich vor diversen Zahlungen, unser alter Vermieter kommt mit der Kaution nicht rüber, und zu allem Überfluss fällt dem Bundesverwaltungsamt auch noch ein, dass Katharina eigentlich genau jetzt anfangen könnte, ihr BaFöG zurückzuzahlen.
Aber zum Ausgleich (trotz des Namens) gibt es ja zum Glück nichtlustig.de.
