Hat geklappt, Markus!

simsi ist definitiv das beste Stück Software, dass ich jemals geschrieben habe! Nachdem mir mein aktueller Job in L.A. schon von einem zufriedenen simsi-User angeboten wurde, habe ich seit heute Nachmittag mit Fotonotes.net einen weiteren Auftraggeber, diesmal in New York, der auf die gleiche Art und Weise auf mich gestoßen ist.

Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich ein Nondisclosure Agreement unterschrieben habe (Yay! My first NDA!), aber wird sicher interessant…

Can you spare a quarter?

Wenn man in Deutschland Kleingeld braucht, macht es üblicherweise keinerlei Sinn, in einem Geschäft danach zu fragen: Der oder die durchschnittlich missmutige Angestellte (und ich bin an dieser Stelle natürlich versucht, einen Seitenhieb auf die Gewerkschaft einzuflechten, denn ver.di hat sicher auch irgendwo schon einmal gestreikt, um das unbedingte Recht jeder Verkäuferin auf das Ignorieren und schlecht Behandeln jeglicher Kundschaft beizubehalten) weigert sich sowieso, die Kasse aufzumachen. Oder behauptet, er könne das gar nicht, außer ich kaufe irgendetwas.

Wie schön ist es da doch hier: Eine Handvoll Quarters für die Parkuhr bekommen ich hier wirklich immer und überall. In jedem Laden, jedem Restaurant sind die Bediensteten gerne bereit ein paar Dollar klein zu machen. Notfalls sogar – wie Katharina unlängst erfahren durfte – holen sie auch ihr privates Portemonnaie zur Hilfe, wenn die Kasse nichts hergibt…

Move

Die Application wurde approved, die Lease ist signed: Wir haben eine neue Wohnung in Evanston ab dem 1.6. – Adresse und Telefonnummer kommen per eMail, sobald wir alles zusammen haben.

You’re hired!

‚American Idol‘ is so 90s! In Zeiten von Bärenmarkt, schleppender Economy und steigenden Arbeitslosenzahlen ist ‚The Apprentice‘ die beliebteste Reality Show. Deswegen – und natürlich weil mit Bill Rancic ein Chicagoan im heutigen Finale ist – sitzen wir gespannt vor dem TV und warten ab, wen der Donald mit dem Markenzeichen „You’re fired“ aus dem Boardroom wirft …

[Update 9.34pm] Yes! Bill hat den Job! Auch wenn Katharina Kwame lieber gesehen hätte … Schnitt auf die jubelnden Massen in Chicago!

Begnadigen nicht hängen

A panda walked into a cafe. He ordered a sandwich, ate it, then pulled out a gun and shot the waiter. ‚Why?‘ groaned the injured man. The panda shrugged, tossed him a badly punctuated wildlife manual and walked out. And sure enough, when the waiter consulted the book, he found an explanation. ‚Panda,‘ ran the entry for his assailant. ‚Large black and white mammal native to China. Eats, shoots and leaves.‘

Datensch(m)utz

Gegen den Datenschutz wird ja gerne auch in Deutschland schon einmal gewettert (am liebsten von Innenpolitikern und anderen Möchtegern-Hardlinern gegen das Verbrechen), aber die Auswirkungen, auf die Privatsphäre und ganz andere Lebensbereiche, sind enorm, wenn grundlegender Datenschutz nicht gewährleistet ist.

Ein paar Beispiele von hier: Einmal in New York einen Tisch im Restaurant gebucht, und dann nicht hingegangen? Dank Open Table braucht man in der Zukunft erst gar nicht mehr probieren, die beteiligten Wirte geben keine zweite Chance!

ärger mit dem Vermieter gehabt, und der hat mit einer Klage gedroht? Selbst wenn er sie wegen Aussichtslosigkeit zurückgezogen hat, stehen die Chancen schlecht, jemals wieder eine Wohnung mieten zu können – weil immer mehr Landlords per Blacklist angehende Mieter checken, und nicht viel weiter gucken als bis „Vom Vermieter verklagt“!

Oder einen Arzt wegen eines Kunstfehlers angezeigt? Landet in der Datenbank von DoctorsKnowUs, und führt vermutlich dazu, dass in der Zukunft Mediziner die Behandlung verweigern – Patienten, die klagen, will niemand!