Done!

Nur wenige weltliche Güter zu besitzen, hat definitiv was für sich: Nach gut vier Stunden war der heutige Umzug abgeschlossen. Noch ein wenig eingeräumt und sortiert, und schon sind wir fertig in Evanston angekommen!

Ein wenig trauern wir dem Hyde Park natürlich schon nach, immerhin haben wir 11 schöne (und ausgesprochen ereignisreiche) Monate dort verbracht, aber ein kleiner Spaziergang durch die hiesige Neighborhood hat uns dann sofort davon überzeugt, dass es uns hier definitiv auch gefallen wird… mehrere Buchhandlungen, Straßencafés, nettes Ambiente und vor allem endlich wieder ein Kino in Laufweite. Jetzt nur noch endlich einen Babysitter finden (^_^)

Moving on

Dieser Eintrag schon zwischen gepackten Koffern und Kisten, mit Hilfe des ungesicherten Access Points meines Nachbarn, alldieweil SBC unser Telefon im alten Apartment bereits abgeschaltet hat – hoffentlich hat das Aktivieren in der neuen Wohnung genau so prompt geklappt. Wir werden das morgen erfahren…

Die aktuelle Adresse und Telefonnummer erhalten alle Bekannten und Verwandten in den nächsten Tagen per Mail.

Check!

Natürlich ist ein Scheck in der Post ein schönes Gefühl (vor allem wenn es erst einmal beweist, dass der neue Auftraggeber auch seine Rechnungen zu zahlen gedenkt). Trotzdem aber ist das Zahlungswesen hierzulande einem Europäer weiterhin unbegreiflich. Unlängst mal das Electronic Banking ausprobiert, das unsere Bank natürlich auch hat. Nicht dass man damit viel anfangen könnte (überweisen geht ja nicht, und die wenigen Firmen die jetzt Electronic Billing anbieten, verlangen dafür meist Sondergebühren: Pay your bills online – only $4.99 convenience fee. Pro Zahlungsvorgang, versteht sich), außer seinen Kontostand abzurufen. Und Schecks angucken. Und zwar so richtig! Jeder Scheck, den ich irgendwann mal irgendjemand ausgestellt habe, kommt offensichtlich früher oder später zur Citibank zurück, die das ganze dann als Bild einscannen, so dass ich im Internet nachschlagen kann, wie meine Schecks ausssahen. Uih, toll…

(No) Parking

Auch wenn zahllose Strafzettel permanent das Gegenteil beweisen, glauben die Chicagoans doch fest daran, dass sie schon legal parken, wenn sich nurmehr ein Inch ihres Gefährts jenseits des Halteverbotsschildes befindet. Oder, besser noch, ihr Vehikel ein korrekt geparktes Auto berührt!

Die anderen Klassiker wie „alten Strafzettel an die Scheibe kleben“, oder „Mit Warnblinkanlage den ganzen Tag in der zweiten Reihe parken“ mal ganz außen vor…

Chickin‘

Ganz der Papa: Bei Gemüse, besonders unbekanntem, ist Samuel ja sehr wählerisch. Aber sein allererstes Gläschen „Chicken Dinner‘ heute hat er sich reingekloppt wie nichts. Es geht doch nichts über totes Tier…

Nur Katharina war prompt ein wenig besorgt, weil sie noch gar nicht ausgiebig online recherchiert hatte, ob das schon das Richtige in diesem Alter ist.

Quicksilver (not the boring book)

Wird mal wieder Zeit, Nicht-Macnutzer neidisch zu machen! Gelegentlich findet man ja ein Stück Software, das so genial ist, dass es das Arbeiten mit dem Computer radikal verbessert. Case in point: Quicksilver. Eine kleine Freeware-Application für OS X, die das Dateisystem (inklusive Adressbuch, Bookmarks, …) in einer Datenbank durchsuchbar zur Verfügung stellt. Anstelle mich also mühsam per Dateimanager bzw. Finder durch diverse Ordner zu hangeln, bis ich das gewünschte Dokument oder Programm erreicht habe (immer vorausgesetzt ich weiß überhaupt noch, wo ich es genau gespeichert habe), tippe ich nach Quicksilvers Tastaturkürzel nur noch die ersten paar Buchstaben des Namens, und das ganze poppt auf! Je nachdem, welche Art von Information ich gesucht habe, kann ich dann damit gleich die passenden Aktionen ausfüren – Dateien bearbeiten, an Kontakte aus dem Adressbuch eMails verfassen, Bookmarks im Browser aufmachen. Ich will schon nicht mehr ohne sein!

Und das Qualitätsmerkmal schlechthin: Selbst Katharina, die vermutlich konservativste und änderungsresistenteste Computernutzerin wo gibt, hat sich spontan in Quicksilver verliebt.