Im Supermarkt gefunden und gleich gebunkert: Vanilla-Coke ist für mich ja der leckerste Soft Drink überhaupt!
Monat: August 2003
pervert san
Bei dem japanischen Sticker auf meinem iBook bin ich ja relativ sicher, was er bedeutet – und kann ihn notfalls auch einfach runter rupfen. Aber wer über ein fremdsprachiges Tattoo nachdenkt, sollte vorher ein wenig recherchieren .
[Gastkommentar von Gudrun]
Ja, da sind wir (Joerg, Gudrun und Johannes) nun in Chicago und inzwischen sind wir auch wirklich angekommen. Den ersten Tag fühlt man sich in einen Film versetzt und staunt nur all die ungewohnten Ansichten an und nun bekommt man ein chicago-feeling und ist aber immer noch ständig beeíndruckt über all die außergewöhnlichen Hauszusammenstellungen. Was fällt einem als ‚Deutsche in Chicago‘ noch auf? Natürlich ein paar Klischees: Amerika geht sehr ‚unbefangen‘ mit der Natur um: jede Toilettenspülung benötigt ca. 30 Liter,Trinkwasser schmeckt nach Schwimmbad, Straßenlaternen und Flurbeleuchtung lässt man lieber den ganzen Tag brennen. Alles ist größer: Schmetterlinge sind so groß wie meine Hand, die Hibiskusblüten sind untertassengroß und die Zewatücher sind doppelt so lang wie in Germany.
Aber vor allem beeindruckt sind wir von der phantastischen Architektur und der Freundlichkeit der Amerikaner. So gibt es z.B. andere Gepflogenheiten im Museum. Bei der Führung wird gerne gescherzt und gerne gelacht, Mütter mit schreienden Kindern werden nicht mit hochgezogenen Augenbrauen bedacht, sondern mit einem Lächeln.
Und last but not least können wir endlich mal wieder Marc und Katharina genießen… Also glückliche Grüße an alle Daheimgebliebenen!
Got a buck?
A propos „Trinkgeld“: Das Anliegen, in der EU einen 1 Euro-Schein einzuführen, kann ich nur unterstützen. Das ist einfach die perfekte Summe und Möglichkeit, jemandem einen Tip zu geben. Münzen wirken immer so krümelig, aber einen schön gefalteten Schein unauffällig beim Handschlag zu transferieren – das hat was!
Happy Birthday!
Jetzt auch noch mal offiziell: Glückwunsch an Susi und Stefan zum Nachwuchs … hat übrigens mit Sean Connery und Iwan dem Schrecklichen zusammen Geburtstag (^_^)
Bleibt nur abzuwarten, ob der Standesbeamte den Namen durchgehen lässt. Hängt vermutlich davon ab, ob er ungarisch kann (Sandor m gesp: shandor Ungarisch für Alexander)!
[More Wi-Fi]
Ein wenig War Walking in unserem Apartment, iBook in der Hand, hat gleich noch ein weiteres offenes Funknetz gefunden. Jetzt kann ich also schon vorm Fenster im Wohnzimmer sowie unter dem Ventilator im Schlafzimmer drahtlos ins Netz …
Working at the Car Wash
Nach fast 3000 Meilen quer über den Kontinent, und anschließend sechs Wochen in Chicagos Wetter hatte unser Auto wirklich mal wieder eine Wäsche verdient (nicht mehr durch die Heckscheibe gucken zu können, ist ein recht guter Indikator!). Und gerade in solchen Momenten werden die Vorteile der amerikanischen Dienstleistungsgesellschaft gegenüber der deutschen „Do it yourself, hauptsache billig!“-Mentalität deutlich: In der Waschanlage werkelten nicht weniger als sechs Angestellte vor sich hin, und ich als Kunde hatte nichts weiter zu tun, als mein Auto abzustellen. Anschließend wurde die Antenne abgeschraubt, gesaugt, vorbehandelt, durchgefahren, abgetrocknet und nachpoliert und mir die Karre wieder vor die Füße gefahren.
Für $9 plus Trinkgeld definitiv angenehmer als sich selber die Knochen zu verrenken beim Versuch, alles sauber zu kriegen!
Wi-Fidelity
Neat! Gerade habe ich mein iBook um eine AirPort-Karte erweitert, um drahtlos surfen zu können. Nur mein dsl-Router ist noch nicht geliefert worden, so dass ich eigentlich nicht davon ausgehen konnte, bereits wirklich was machen zu können. Aber: Karte eingebaut, MacStumbler angeworfen, und siehe da! Irgendjemand hier im Haus betreibt anscheinend einen offenen Accesspoint, so dass ich jetzt schon meinen ersten Eintrag kabellos vornehmen kann.
Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mir die $25,- für den eigenen Router sparen können. Und die $29.95 jeden Monat für meinen dsl-Anschluss … (^_^)
[Update] Das Netz ist nur sehr schwach und ausschließlich in Fensternähe zu empfangen. Vielleicht also doch von irgendjemand anderem jenseits des Sportplatzes … im Freien schafft 802.11b ja auch mit ein wenig Glück 100 Yards.
Bite two, get one free
Jetzt im Angebot bei SEARS! Neben herunter gesetzten Pullovern, und einer großen Auswahl an Rasenmähern – und nur bis Ende August: Die dental-Abteilung bietet Füllungen für $59 und Kronen für nur $499 an. Taxes and surcharges may apply …
Bri^H^H^HFee
Jetzt wird mir so einiges klar: Die Bürokratie hier ist gar nicht inkompetent – sie will nur richtig gewürdigt werden.
Eine Kollegin aus Katharinas Department erzählte von ihren Erfahrungen mit der Einwanderungsbehörde. Ihr Visum lief aus, und in weiser Voraussicht hat sie schon Monate im Voraus ein neues beantragt. Die Zeit verging, ohne dass sich seitens des INS etwas gerührt hätte. Das alte Visum näherte sich seinem Verfallsdatum, und danach hätte die Frau nicht mehr arbeiten dürfen, keine Krankenversicherung gehabt, und überhaupt ohne alles dagestanden. Grund zur Nervosität also, woraufhin sie beim INS angerufen hat. Wie üblich konnte man ihr natürlich nicht sagen, wie lange das ganze noch dauern würde („Ein paar Wochen, oder Monate! Abwarten!“), aber hatte ein interessantes Angebot: Bei Zahlung einer Premium Processing Fee in Höhe von $1000 würde ihr Antrag sicher schneller bearbeitet …
Mangels Alternativen hat sie einen Scheck geschickt, und nur eine Woche später waren ihre Unterlagen im Briefkasten!
