Working at the Car Wash

Nach fast 3000 Meilen quer über den Kontinent, und anschließend sechs Wochen in Chicagos Wetter hatte unser Auto wirklich mal wieder eine Wäsche verdient (nicht mehr durch die Heckscheibe gucken zu können, ist ein recht guter Indikator!). Und gerade in solchen Momenten werden die Vorteile der amerikanischen Dienstleistungsgesellschaft gegenüber der deutschen „Do it yourself, hauptsache billig!“-Mentalität deutlich: In der Waschanlage werkelten nicht weniger als sechs Angestellte vor sich hin, und ich als Kunde hatte nichts weiter zu tun, als mein Auto abzustellen. Anschließend wurde die Antenne abgeschraubt, gesaugt, vorbehandelt, durchgefahren, abgetrocknet und nachpoliert und mir die Karre wieder vor die Füße gefahren.

Für $9 plus Trinkgeld definitiv angenehmer als sich selber die Knochen zu verrenken beim Versuch, alles sauber zu kriegen!

8 Gedanken zu „Working at the Car Wash“

  1. Der Witz an der Sache ist nur: In deutschland hätte das auch € 9,- gekostet – aber man hätte alles selber gemacht. Ich frage mich nur, wieviel die Leute, die das machen, wohl verdienen … ?

  2. Üblicherweise verdienen die Angestellten sehr wenig – und sind genau deswegen auf die Tips angewiesen. Vermutlich genau der Grund, dass das in Deutschland nicht funktionieren würde: Der dienstleistungsmuffelige Deutsche gibt ja keine Trinkgelder, wenn er doch selber arbeiten könnte!

  3. ….es würde aber auch mit „TipTax“ an mMehrkosten nit klappen…
    …die „Billig Autowäsche“ im real kost‘ wohl 2,60… na ja…
    Ich will den Nanolack… 😉

  4. Ich kann hier auch für $3 durch die Waschanlage fahren – und dann den Rest selber machen. Aber warum sollte ich das tun?
    Bei der Gelegenheit: Glückwunsch, aber was machst du eigentlich hier? Solltest du nicht bei Frau und Kind sein? (^_^)

  5. Danke!
    Na ja, ich bin alle paar Stunden mal da; aber viel zu „tun“ gibt’s da nicht… Und zu sehen… na ja, was meinte meine Schwester so:
    „Natürlich schläft der nur? Ist doch dein Sohn…!?“ Ja ja ja…
    Aber es ist schon „lustig“, wenn der während des Schluckauf’s 3x am Stück niest…
    Verblüffend war auch, dass er an den gleichen Fingern zu nuckeln schien, wie ich…; war aber sehr wahrscheinlich nur Zufall… 😉
    Weiß hier jmd, wann sowas wie „Sommersprossen“ oder „Leberflecke“ „kommen“…?
    Ansonsten dürft ihr da auf so einiges gespannt sein, was man vorher noch nicht wußte… Wie zB die eigene Geburt früher war… Scheint, als würde Mütter sowas „redselig(er?)“ machen 😉

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