There’s no place like home …

Normalerweise, wenn man im Ausland lebt, freut man sich ja über Nachrichten und Neuigkeiten von „zuhause“ – aber derzeit offenbart ein Internet-Blick in den deutschen Blätterwald (in Form von Spiegel, Frankfurter Allgemeine und Süddeutsche Zeitung) ein wahres Trauerspiel!

Finanzloch, Reformstau und Umfragetief zeichnen ein peinliches Bild, da bin ich ja richtig froh, dass wir derzeit nichts damit zu tun haben … ärgerlich nur, dass ich weiterhin in Deutschland steuerpflichtig bin. Aber vielleicht findet sich dafür auch noch ein Schlupfloch …

Auf jeden Fall wäre momentan für Schröder doch der perfekte Zeitpunkt für tiefgreifende Reformen: Unbeliebt ist er sowieso schon, da kommt es auf ein paar Prozente mehr auch nicht an! Wird aber natürlich nicht klappen, weil Friedrich „Dagegen!“ Merz vermutlich das Bundesverfassungsgericht anruft.

Und damit das nicht genug ist, holt mich auch persönlich noch einiges ein, was ich abgeschlossen wähnte: T-Online bucht trotz Kündigung fröhlich weiter meine Flatrate ab, unsere Krankenkasse drückt sich vor diversen Zahlungen, unser alter Vermieter kommt mit der Kaution nicht rüber, und zu allem Überfluss fällt dem Bundesverwaltungsamt auch noch ein, dass Katharina eigentlich genau jetzt anfangen könnte, ihr BaFöG zurückzuzahlen.

Aber zum Ausgleich (trotz des Namens) gibt es ja zum Glück nichtlustig.de.

4 Gedanken zu „There’s no place like home …“

  1. Trauerspiel, tja, möchte mal wissen, wo’s herkommt? Immerhin reden Industrie & Arbeitgeberverbände davon, dass es ja so schlimm gar nicht sei und man eben nicht alles „zerreden“ solle… Immerhin, war der Export mit 55Mrd so gut wie lange nicht mehr… Weiß gar nicht, wer das alles bezahlt/braucht, wenn’s der Weltwirtschaft ach so schlecht geht?!?

    Muß Katharina „viel“ zurückzahlen? Habe seinerzeit alles auf einmal gezahlt, dabei sparteman noch mal einiges; und da sie ja ‚gut genug‘ sein könnte, ist es evtl ja noch weniger…?!

  2. Die Rückzahlung hält sich mit ’nur‘ ein paar Tausend Euro in Grenzen (auch wenn’s natürlich trotzdem weh tut). Alles auf einmal haben wir jetzt auch gezahlt, um noch etwas zu sparen – aber das mit dem besten Abschluss ihres Semesters ist uns entgangen, weil die dämliche Uni Paderborn seinerzeit nicht darauf hingewiesen hat, der Nachlass aber nur gewährt wird, wenn man ihn innerhalb von 3 Monaten nach Studienende beantragt 🙁

  3. Zur Rückzahlung hätte ich etwas zu ergänzen. Der Nachlass muss nicht drei Monate nach Studienende beantragt werden, zumindest musste ich das nicht, sondern innerhalb von drei (oder auch zwei) Monaten nach Eingang des ersten Zahlungsbescheids. Das geht dann ganz einfach (sogar per email), denn die Landeskasse guckt selbst nach, ob man im Drittel ist und dann bekommt man einen neuen Zahlungsbescheid. Also schnell nochmal alles nachgucken.

  4. Das ist wohl wahr – aber Katharina hatte vergangenes Jahr schon einen langen Schriftwechsel mit dem entsprechenden Amt, und trotz Bitten waren sämtliche relevanten Fristen längst abgelaufen …

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