D’Arvit

Gudrun hatte mir die Bücher schon vor geraumer Zeit empfohlen (als Alternative zu ‚Harry Potter‘. Auch wenn sie dessen Niveau vielleicht nicht ganz erreichen, dafür schreibt Eoin Colfer aber doch erfrischend schnörkellos), und jetzt habe ich leichtsinnigerweise wirklich damit angefangen… eh ich mich’s versehe, stecke ich schon im dritten und – leider – letzten Band von ‚Artemis Fowl‘!

And god bless America!

Größter Vorteil der ‚Presidential Debate‘ heute Abend: Da sie parallel auf sämtlichen großen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde, konnten wir uns den Kanal aussuchen, auf dem unsere krümeligen ‚Rabbit Ears‘ das beste Bild liefern… und Werbung gab es auch 90 Minuten lang keine!

Ansonsten aber, obwohl sich die übertragenden Sender nicht an die vorher vereinbarten Regeln gehalten haben, und sehr wohl die Reaktionen des jeweils nicht sprechenden Kandidaten per Split Screen gezeigt haben (und auch Bush und Kerry sich so einige Male über die Konventionen hinweggesetzt haben) war es recht langweilig: Bush wiederholte permanent die beliebten republikanischen FlipFlop-Vorwürfe und gerierte sich als standhafter Commander-In-Chief, Kerry war unenthusiastisch wie immer und konnte seine zweifelsohne richtigen Argumente nur schwer vermitteln. Die nächsten beiden Auftritte spare ich mir… Wer selber nachlesen will, das Transkript.

Debatable

Am Donnerstag findet die erste von drei Fernsehdebatten George W. Bush gegen John Kerry statt. Bin gespannt, auch wenn angesichts der Vorabinformationen wahrscheinlich die lahmen „Schröder gegen Stoiber“ von 2002 im Nachhinein wie Seneca gegen Sokrates wirken werden… keine direkte Bezugnahme der Kandidaten aufeinander (nur die Fragen des Moderators beantworten, das hat das Bush-Camp gegen den Willen Kerrys durchgesetzt, wohl wissend, dass ihr Kandidat bei Spontanität keine sonderlich gute Figur macht). Bei überziehung der Redezeit geht ein Lämpchen an (schlecht für den Schwafler Kerry). Und das Studio hat 70° Fahrenheit, ebenfalls ein Sieg des Bush-Teams (Kerry wollte es kälter, da er angeblich zum Schwitzen neigt, und laut Umfragen Wählerinnen nichts schlimmer finden).

Dafür aber hat das Kerry-Camp als größtes Zugeständnis überhaupt die Gesamtzahl an Diskussionen bekommen. Bush wollte eigentlich nur zwei, besser noch eine einzige Debatte (weil er schon dafür nicht genug Sinnvolles zu sagen hat). Natürlich sind beide Umkleideräume der Kandidaten gleich groß und identisch ausgestattet. Und der Politiker der gerade nicht spricht, wird auch nicht gezeigt – großer Vorteil für Dubya, der angeblich schon 2000 den armen Al Gore bei diesen Spektakeln mit Grimassen aus der Fassung gebracht hat, wenn er selbst gerade nicht im Bild war!

I’m climbing

Weil Laufen alleine natürlich schon lange nicht mehr reicht, versucht sich Samuel jetzt auch gerne am Klettern: Die Treppe hoch, aufs Bett, auf den Sessel, … alles ganz toll – wenn nur nicht das Problem wäre, dass er noch nicht wieder runterkann, und wir jedesmal im sprichwörtlichen Sinne Feuerwehr spielen müssen!

The sound of…

8.15am: In einer Stunde geht Samuel das erste Mal zur Musikschule – bin schon sehr gespannt, ob es ihm gefällt (Lärm machen zuhause kann er zumindest schon ganz gut). Updates dann hier…

10.49am: Wir sind wieder zuhause. Lustige Sache! Ich (natürlich) der einzige Daddy zusammen mit 7 Mommies. Kinder zwischen 6 und 16 Monaten. Jede menge gesungen und gespielt. Und Samuel schien das ganze durchaus Spaß zu machen. Nur gelegentlich hatte er leicht andere Ansichten was lustig ist: Warum zwei Klangstäbe aneinander klopfen, wenn ich mir auch fünf schnappen, darauf rumkauen, und damit abhauen kann… Mal abwarten, ob er sich am nächsten Montag dann schon an einige der Songs erinnern kann.

Heavy Petting Zoo

Neulich auf CNN gehört: Bei den überschwemmungen in Alabama im Zuge von ‚Ivan‘ sind aus einem Streichelzoo drei Alligatoren entkommen (darunter der 14 Fuß lange ‚Chucky‘). Irgendwie haben diese Südstaatler andere Definitionen vom Streicheln!

Early to bed

Die Vorteile der Elternschaft: Um 4.00 Uhr morgens aufstehen, um pünktlich am Flughafen sein zu können? Kein Problem, wir sind sowieso wach… Dafür kann Samuel allerdings Hotelzimmer schneller verwüsten als die Stones in jungen Jahren!