Derzeitiger Lieblingssender immer noch: 96.3 „Killer Bee“ bringt den ganzen Tag Rap und Hip-Hop. Von der sehr knappen Rotation einmal abgesehen perfekt zum Auto fahren. Einziger Nachteil: In jeder Menge der Songs kommen Polizeisirenen vor – und ich gucke jedesmal reflexartig in den Rückspiegel, ob ich wieder eine rote Ampel überfahren habe (^_^)
Monat: Oktober 2003
St. Sam
Noch eine Premiere (obwohl das, bei genauerem Nachdenken, fuer einen Neugeborenen der normale modus operandi ist): Samuel war heute das erste Mal mit uns in der Kirche.
Ob es ihm gefallen hat, ist natuerlich schwer zu sagen, aber zumindest hat er den ganzen Gottesdienst geschlafen. Liegt vielleicht an den lateinischen Choraelen. Und selbst die persoenliche Vorstellung des neuen Schaefchens durch „Father Wonderful“ hat ihn nicht beeindruckt …
Klassiker
So wird es mir vermutlich mit Samuel auch gehen, wenn ich ihm die vielen tollen Videospiele zeige, die ich als Kind so gespielt habe: Electronic Gaming Monthly hat eine Bande Kids von heute vor klassische Computergames (Pong, Donkey Kong, …) gesetzt. Zitate …
Pong: „I would never pay to play something like this“
Donkey Kong: „Oh, 300 points. That’s it? All you get is points? That’s lame. Can’t you do something with the umbrella?“
Tetris: „I just lined up six of the same color. Why didn’t they blow up?“
Space Invaders: „And you can’t pick up an AK-47 and go kill—hey, those aliens on the top row!“
More news
Jede Menge Neuigkeiten fuer den Kleinen: Die erste Autofahrt im Kindersitz, und dann gleich zu seiner ersten Freundin … Lena war ungefaehr genau so desinteressiert wie er, aber immerhin konnten die beiden im selben Koerbchen schlafen. Und haben spontan gezuckt, wenn der jeweils andere sie angestossen hat!
Panther
Noch ein weiterer Grund, Apple lieb zu haben. Am 24.10. erscheint mit „Panther“ die neue Version von OS X. Angekuendigt am 6.10. hiess es zunaechst, nur wer nach diesem Termin (und vor der eigentlichen Veroeffentlichung) einen Mac kaufe, bekomme das nagelneue Betriebssystem zum guenstigen Updatepreis von $19.95. Alle anderen muessten die Vollversion kaufen – und dafuer $129.00 hinblaettern.
Das haette ich zwar sogar gerne getan, aber heute habe ich einfach mal spasseshalber auf der Apple-Seite die Seriennummer meines PowerBooks eingegeben (gekauft am 25.9.), und siehe da: Klammheimlich qualifiziert auch mein Schatz fuer das guenstige Update. Flugs bestellt, und jetzt trudelt der Upgrade-Panther in acht Tagen frischgepresst und portofrei in meinem Briefkasten ein (^_^)
Aber zur Release-Party am 24. gehe ich trotzdem in den Apple-Store …
Back to School
Vergangenen Mittwoch hatte ich ja einen guten Grund zum Fehlen, aber heute bin ich dann wieder zu meiner Vorlesung gegangen. „CSPP 53001: Databases“ bei Professor Leonidas Irakliotis. Schon schoen, mal wieder in der Uni zu sein. Und auch ganz anders, als man es aus Deutschland kennt. Nur kann ich die vielen Angebote und Pflichten (woechentliche Hausaufgaben, Leseliste, Pop-Quizzes jede Woche, zwei Pruefungen im Semester und das Abschlussprojekt) als blosser Gasthoerer nicht nutzen … andererseits bin ich nicht sicher, dass ich fuer ein solches Studium $40.000 im Jahr ausgeben moechte.
Aber auf jeden Fall ueberlege ich mir jetzt ernsthaft, zurueck in Deutschland noch mal ein zweites Studium dran zu haengen. Vielleicht ein B.A. in Bio-Informatik?
You’ve got mail
Das ist diese Art von Briefen, die spontan den Puls beschleunigen: Ein Schreiben von der Einwanderungsbehörde (genauer: INS und Department of Homeland Security) war heute im Briefkasten. Gegen welches obskure Gesetz habe ich verstoßen? Was haben die Bürokraten jetzt wieder falsch gemacht? Ein One Way-Ticket nach Guantanamo?
Letztendlich war es dann nur eine Eingangsbestätigung für meinen Antrag auf Arbeitserlaubnis (den ich vor einiger Zeit endlich vollständig hatte. Mit I-765 / Kategorie C-5, den beiden DS-2019, dem alten IAP-66, …) inklusive des Hinweises, dass ich innerhalb von 80 Tagen eine Antwort erhalten werde. Sonst solle ich mich umgehend melden – dann kommt vermutlich die Premium Processing Fee zur Sprache …
Subject No. 1
Heute stand Samuels erster Ausflug auf dem Programm: Einfach mal in Katharinas Labor vorbei schauen, und die ganzen Kollegen kennen lernen. Sind ja schliesslich die, fuer deren Experimente er sich in der naechsten Zeit freiwillig zur Verfuegung stellt.
Als erstes voraussichtlich Larrys Babyofen …
Homecoming
Endlich zuhause! Nur noch minimal gelb, sind wir heute mit Sam aus dem Krankenhaus gekommen. Die Taschen voll mit all‘ den vielen Dingen fuer Baby, die man sinnvollerweise mitgehen lassen kann. Windeln, Shampoos, Wipes, Tuecher, Muetze, Sixpacks Formula, Socken, usw.
Erhoeht wurde unsere Traglast dann noch dadurch, dass uns zum Abschied von der netten Schwester noch einmal eine Tuete voll mit den ganzen Sachen offiziell als Abschiedsgeschenk ueberreicht wurde. Und zusaetzlich noch eine nuetzliche Wickeltasche.
Foto drei: Im Gegensatz zum Hinweg habe diesmal ich Samuel vor dem Bauch gehabt …
Rubber-Ducky
Und das Wort des Tages ist „Jaundice“. Zusammen mit den Geraeuschen, die Sam so macht, ist er damit das perfekte Quietsche-Entchen.
Allerdings hat er sich damit gleich noch eine Nacht im Hospital eingehandelt. So wird das nie was …
