Auflösung

Ich sehe schon, den Europäern fehlt einfach der Sinn für’s Praktische:

Wir haben uns einmal die Mühe gemacht, das Teil in question in seiner natürlichen Umgebung zu fotografieren – nämlich auf einer Pizza, bei der es dafür sorgt, dass nach dem Transport nicht der halbe Belag am Pappdeckel klebt …

Da wir in der Pizzeria die Kamera nicht dabei hatten, mussten wir extra nach Hause rasen. 20 Meilen über den Freeway. Mit aufgedrehter Heizung, damit die Pizza auf dem Rücksitz nicht kalt wurde. Und das in Kalifornien. Alles für euch! (^_^)

Sweepstakes

Damit ihr übers Wochenende was zu tun habt: Wer bis zum Eintrag am Montag MESZ herausfindet, wofür dieses faszinierende Stück Plastik dient, bekommt einen wunderhübschen Aufkleber. Macht sich garantiert gut, zum Beispiel auf (m)einem Notebook (^_^).

Antworten oder Vermutungen einfach als Kommentare. Falls ihr meilenweit entfernt seid, ergänze ich im Laufe der nächsten Tage ein paar Tipps:

  • Es hat etwas mit Lebensmitteln zu tun (Sa, 9.23)
  • Selbstverständlich Einweg (Sa, 14.49)
  • Wird nur zum Transport verwendet, und vor dem Essen entsorgt (So, 15.56)

For Rent, Pt. 5

Ganz schön aufwändig: Um eines der drei übrig gebliebenen Apartments auch wirklich mieten zu können, steht üblicherweise erst einmal das Ausfüllen einer Application an. Diese „Bewerbung“ geht dann an den zuständigen Vermieter, der durch seitenweise Fragen nach Arbeitsplatz (inklusive der letzten Gehaltsabrechnungen), ausstehenden Krediten (restbetrag und monatliche Raten nachweisen), Kontoauszügen und Kreditkartenabrechnungen (bitte letzte drei Monate beilegen), vorherigem Vermieter (mit Telefon und Adresse für Nachfragen), Grund des Umzugs, Sozialversicherungsnummer, Auto (mit Jahrgang und Kilometerstand) und mindestens zwei Referenzen nicht verwandter Personen anschließend entscheidet, ob man der Wohnung würdig ist.

Dazu kommt dann immer noch ein Credit-Check, der für uns zwar mittlerweile klappen müsste, da wir unsere Credit-History in den letzten Monaten durch ein amerikanisches Konto samt Schecks und Debit-Card aufgebaut haben, aber immer mit $40 zu Buche schlägt. Non-refundable, versteht sich …

Angesichts all‘ dieser Hürden entscheiden wir uns für das einzige Apartment, bei dem der Inhaber auf den ganzen Aufstand verzichtet. Unser Scheck über die Kaution ist unterwegs nach Chicago, und wir warten auf den Mietvertrag.

Re: Ultrasound

Um gleich noch einmal auf den Eintrag vom Ende letzter Woche Bezug zu nehmen: Eines der angesprochenen befreundeten Ehepaar berichtete von anderen, auch sehr interessanten Erfahrungen beim letzten Ultrasound. Nachdem ebenfalls ausgesprochen deutlich sichtbar war, dass sie einen Sohn erwarten, mussten sie leider feststellen, dass ihre Nurse das dazugehörige Bild nicht ausgedruckt hatte. Wegen Unzüchtigkeit!

Stattdessen nur jede Menge jugendfreie Ellenbogen, Nasen, Finger, …

„Rivers and Tides“

Heute haben wir es dann auch endlich in die Andy Goldsworthy-Ausstellung im Museum of Contemporary Art geschafft. Einfach wunderschöne Objekte. Grundsätzlich aus Naturmaterialien, so dass das Ergebnis auch erheblich durch diese bestimmt wird. Ergänzt durch die Komponente „Zeit“, in der durch Erosion und andere Einwirkungen der Natur die Kunstwerke in neue Stadien übergehen. Für kurzfristigere Projekte etwa an einem Strand zwischen Ebbe und Flut als Fotoserie gezeigt – aber auch die Exponate im Museum verändern sich bereits, wenn Gips langsam aushärtet und Oberflächen springen oder besonders fragile Komponenten schon der Schwerkraft zum Opfer gefallen sind.

Dazu gibt es dann noch ein Tagebuch des Künstlers über die Entstehung seiner Werke, das faszinierende Einblicke vermittelt.

Das Foto zeigt übrigens den „Cairn“ vor dem MCASD; einen von dreien, die in den USA aufgestellt sind. Noch ein paar Gründe mehr, sich auch den dazugehörigen Film im Kino anzusehen …

Weekend

Wg. Besuchs – und weil die Zugriffszahlen an den Wochenenden ohnehin gewaltig in den Keller gehen – gibt es erst am Montag wieder was neues.

Ob diese Pausen in Zukunft eine permanente Einrichtung werden, wird sich noch zeigen …

It’s a boy!

Auf dem Ultraschallbild nicht zu übersehen! Aber da wir uns ja ohnehin schon vorher überlegt hatten, dass wir es wissen wollen …

Damit bekommt wirklich jedes Pärchen im Bekanntenkreis einen Sohn – wen sollen die eigentlich später alle mal heiraten? Vielleicht sollte unser Samuel F. der Einfachheit halber besser schwul werden (^_^)

For Rent, Pt. 4

Alles so schön bunt hier: Jede Menge Fotos sind angekommen. Einige Wohnungen scheiden beim ersten Ansehen sofort aus, und drei bleiben als Kandidaten übrig. Preise zwischen $630 und $890 für 1bedroom-Apartments. Leider hat nur einer der Leute zusätzlich zur Wohnung auch das Haus von außen abgelichtet. Könnten also auch üble Bruchbuden in mieser Gegend sein … aber wenn es innen gut aussieht! Und nur wenige Minuten von der Uni sind sie alle! Einfach mal von allen dreien das weitere Vorgehen erfragen …

Interessant: Sämtliche Badezimmer sehen praktisch gleich aus!

For Rent, Pt. 3

Jede Menge Antworten: Und anscheinend sind die meisten Places auch noch zu haben. Allerdings bieten die Wohnungsinhaber natürlich üblicherweise erstmal einen Besichtigungstermin an, mit dem wir hier von San Diego aus nicht viel anfangen können. Zeit für das nächste bisschen Technik – ich fordere dreist von allen Leuten Digitalfotos ihrer Wohnungen an …