Datensch(m)utz

Gegen den Datenschutz wird ja gerne auch in Deutschland schon einmal gewettert (am liebsten von Innenpolitikern und anderen Möchtegern-Hardlinern gegen das Verbrechen), aber die Auswirkungen, auf die Privatsphäre und ganz andere Lebensbereiche, sind enorm, wenn grundlegender Datenschutz nicht gewährleistet ist.

Ein paar Beispiele von hier: Einmal in New York einen Tisch im Restaurant gebucht, und dann nicht hingegangen? Dank Open Table braucht man in der Zukunft erst gar nicht mehr probieren, die beteiligten Wirte geben keine zweite Chance!

ärger mit dem Vermieter gehabt, und der hat mit einer Klage gedroht? Selbst wenn er sie wegen Aussichtslosigkeit zurückgezogen hat, stehen die Chancen schlecht, jemals wieder eine Wohnung mieten zu können – weil immer mehr Landlords per Blacklist angehende Mieter checken, und nicht viel weiter gucken als bis „Vom Vermieter verklagt“!

Oder einen Arzt wegen eines Kunstfehlers angezeigt? Landet in der Datenbank von DoctorsKnowUs, und führt vermutlich dazu, dass in der Zukunft Mediziner die Behandlung verweigern – Patienten, die klagen, will niemand!

[Gudrun: Kofferpacken]

Nach einer Woche Chicago nehme ich mit: ein Iverson-Shirt (ja Johannes, ich habe es gefunden!), eine fiese Chicago-Erkältung (thanx Marc) und eine Menge wunderbarer Erinnerungen an Chicago und die Rohlfings. Höhepunkt war selbst für mich Kirchenabstinenzlerin der Dreistundengottesdienst in der Nacht zu Ostern: so viel gute Laune, lauter junge Menschen, ein warmherziger Pater Wonderful und die uns alle bewegende Taufe von Marc werden mir in Erinnerung bleiben. Also Katharina, Samuel und Marc Thomas, danke für diese wonderful week!

Lump sum

Und da behaupten die Deutschen immer, das schöne an den USA wäre die geringe Abgabenlast. BS! Von den $2000, die ich jetzt als Angestellter der U of C bekommen habe, sind nach Abzug aller Steuern und Sozialversicherungen gerade mal $1419.20 übrig.

Könnte natürlich daran liegen, dass der IRS ExPats listigerweise grundsätzlich als Singles versteuert, und auch keine Freibeträge gestattet …

cold

Nachdem ich die letzten beiden Tage schwer verkältet im Paracetamol/Ibuprofen/Pseudoefedrin-induzierten Dämmerzustand verbracht habe, nehme ich mir tägliche Updates von rowlff.de wieder ganz fest vor (^_^)

The numbers are in

Ein paar Monate habe ich mich auf Geheiß von Katharina zurück gehalten, und nichts über meine Zugriffszahlen geschrieben. Aber angesichts der neuesten Statistiken kann ich mich dann doch nicht zügeln: Ein weiterer Besucherrekord im April, und die Zahlen zeigen immer noch nach oben … so mag ich das (^_^)

Danke, allerseits!

Is that you, Christine?

Passend zu meinem kleinen Exkurs zum Thema ‚Einparken‘ vor einigen Tagen, habe ich mich gestern schwungvoll in eine Parklücke bugsiert. Und dabei ebenso schwungvoll das vor mir stehende Auto angerempelt. Wie es sich für einen Volvo gehört, ist der andere dabei vollkommen unbeschädigt geblieben, während unser Gefährt eine großflächige, tiefe Beule im rechten Stoßfänger aufwies!

Um so beeindruckter war ich, als sich die Delle bis zum nächsten Morgen von alleine wieder repariert hatte … nur noch ein paar kleine Kratzer zu sehen!

No bride today

So geht es natürlich auch: Nachdem einige Städte eine Zeitlang schwulen Paaren die in den USA zur Eheschließung nötigen ‚Marriage Licences‘ ausgestellt haben, und dafür vor Gericht gezerrt wurden, hat man sich jetzt in Corvallis, Oregon zu einem drastischen Schritt entschlossen. Bis zur Klärung der Rechtslage darf überhaupt niemand mehr heiraten !