Krababbel

Sich irgendwie rückwärts bewegen konnte Samuel ja schon so einige Zeit. Und sich auf Hände und Knie stemmen und wackeln auch seit mehreren Wochen. Aber seit heute kann er offiziell krabbeln, seit er gelernt hat, die Hände mitzubenutzen. Langsam, aber bestimmt!

Checkliste: Die Steckdosen sind bereits verstöpselt; jetzt noch die Putzmittel nach oben räumen, alle Kabel sichern, die Tür zur Hintertreppe geschlossen halten, …

W.A.

Statt Blues: Um Samuel möglichst umfassende musikalische Erfahrungen angedeihen zu lassen, waren wir heute Abend in Ravinia. Das Chicago Symphony Orchestra unter Daniel Barenboim gab „Figaros Hochzeit“. Eine Oper unter klarem Sternenhimmel hat schon eine Menge für sich. Und dem Kleinen hat es auch so gut gefallen, dass er fleißig mit gesungen hat (vor allem immer dann, wenn der Usher mit dem „Please be quiet during the performance!“-Sign vorbei kam) … bis er gegen Mitte des zweiten Aktes dann eingeschlafen ist!

Gmail

Gerade habe ich fest gestellt, dass ich als fleißiger Betatester von Googles eMail-Service jetzt zwei weitere Personen mit Accounts beglücken darf. Wenn also jemand eine @gmail.com-Adresse haben will, einfach Bescheid sagen…

I got rhythm

Bevor ich es vergesse: Noch ein Foto vom BluesFest am Samstag. Featuring Lena ‚Jake‘ Böhringer und Samuel ‚Elwood‘ Rohlfing…

Missverständnis

„Police officers responded to a domestic dispute, accompanied by marines. They had just gone up to the door when two shotgun birdshot rounds were fired through the door, hitting the officers. One yelled `cover me!‘ to the marines, who then laid down a heavy base of fire. . . . The police officer had not meant `shoot‘ when he yelled `cover me‘ to the marines. [He] meant . . . point your weapons and be prepared to respond if necessary. However, the marines responded instantly in the precise way they had been trained, where `cover me‘ means provide me with cover using firepower. . . . over two hundred bullets [were] fired into that house.“

Lamb

Totes Tier , Nachtrag: Außer Chicken mag Samuel auch Turkey (logisch, als Amerikaner). Und besonders gerne Lamm – ebenfalls nachvollziehbar, dass man als Baby am liebsten andere Babies verspeist. Und so grinst er mich dann aus vollem Mund an, wenn ich ihm beim Mittagessen erzähle, wie das niedliche, flauschige Lämmchen seinen Schlachter aus großen Kulleraugen stumm anfleht, während dieser das Bolzenschussgerät zückt. Oder ihm der Schochet bei unserem zertifiziert koscheren Lammfleisch aus dem hiesigen Supermarkt das Messer über die Kehle zieht und zum Ausbluten aufhängt. Egal, als Katholik kann er ja koscher und trefe gleichermaßen genießszlig;en…