iBook

[back up] Leider war gestern mein Server stundenlang nicht erreichbar – daher dieses Update erst ungewöhnlich spät. Sorry!

Noch ein Grund mehr, Apple-Computer zu benutzen: Unlängst hat die Batterie meines iBooks schlapp gemacht, und lieferte nur noch Strom für eine knappe Viertelstunde Arbeit. Und da normalerweise sämtliche Hersteller den Akku als „Verbrauchsmaterial“ ansehen, gilt für sowas auch keine Garantie.

So dachte ich es als langjähriger, desillusionierter PC-Nutzer zumindest. Aber einen Versuch war es trotzdem wert, und ich habe den Kleinen in den hiesigen Apple Store gebracht. Und siehe da: Apple tauscht auch Batterien anstandslos aus. Dass das Gerät in Deutschland gekauft wurde? Egal – weltweite Garantie! Dass ich keine Quittung habe? Egal – Seriennummer reicht! Nach ein paar Minuten hatte ich einen nagelneuen Akku!

Wenn man das mit dem crappy Kundenservice von Sony vergleicht, mit dem ich mich letztes Jahr herumgeschlagen habe …

O’Reilly

Einigen Bekannten gegenüber hatte ich es ja schon in der Planungsphase erwähnt, aber jetzt ist es unter Dach und Fach: Ab sofort arbeite ich auch für den O’Reilly-Verlag. Zunächst als Fachgutachter für Übersetzungen und hoffentlich in absehbarer Zeit dann auch selber als Übersetzer. Cool …

Deswegen: Das „PHP Cookbook“ ist ohnehin ein tolles Buch, und mein liebstes Nachschlagewerk beim Programmieren, aber jetzt habt ihr noch einen Grund mehr euch das Werk anzuschaffen: In der deutschen Ausgabe stehe ich im Impressum (^_^)

That’s Hollywood (?)

Da ihr selbstverständlich alle fleißige Leser seid, habt ihr natürlich längst mitbekommen, dass unser Kayak-Trip buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Sehr schade zwar, aber die zwei Tage mal weg von zuhause und Arbeit waren trotzdem sehr erholsam.

Die Rückfahrt durch Los Angeles allerdings hat dann ein wenig enttäuscht: Irgendwie hatte ich mir Hollywood doch einiges beeindruckender vorgestellt – aber letztendlich ist es dann nur ein kleines, mehr oder weniger heruntergekommenes Viertel. Wir hatten angesichts des holprigen Hollywood Boulevards zunächst gedacht, wir müssten uns verfahren haben, bis uns die Sterne auf dem Bordstein auffielen. Dass der „Walk of Fame“ vor billigen Hotels, Sexshops und unter Baugerüsten verläuft, hat man im Fernsehen nie so mitbekommen …

Und angesichts der Vielzahl an Sternen darf man auch an der Besonderheit zweifeln: Was hat zum Beispiel DeForest Kelley auf dem „Walk of Fame“ zu suchen? Hat der außer „He’s dead, Jim!“ jemals etwas aufsehenerregendes vollbracht? Interessant dann höchstens der Stern, der gerade von einem Bauarbeiter unkenntlich gemacht war – vielleicht der von Sean Penn, der wegen unamerikanischer Umtriebe verbannt wurde?

Ansonsten jede Menge Touristen (hauptsächlich Japaner, weswegen auch in den Shops immer auch in Kanji dabeistand „Not available in Japan!“), ein paar Autogrammstunden von Soap Opera-Sternchen und ganz ganz wenige Stellen die wirklich sehenswert waren …

On a positive note hat simsi den ersten Test ganz gut überstanden. Die einzigen Schwierigkeiten waren ein paar SMS, die anscheinend verloren gegangen sind. Aber das kann ich wohl nur Pacific Bell beziehungsweise Vodafone vorwerfen …

Nicht vergessen: mobile.rowlff.de

Die nächsten Tage wird es an dieser Stelle keine Einträge geben – weil wir übers Wochenende auf die Channel Islands fahren werden. Zum Kayaking … ausführlicher Bericht samt Fotos folgt natürlich!

Als Überbrückung werde ich aber bei dieser Gelegenheit die neue simsi powered „mobile edition“ meines Tagebuchs ausprobieren. Dort kann ich per Handy Eintragungen vornehmen, damit ihr auf dem Laufenden bleibt. Also schaut fleißig rein. (^_^)

April fool’s

Irgendein fleißiger Nachbar sprüht dieses sympathische Statement seit einigen Tagen auf jedes Stop-Schild, das er finden kann. Das Fotografieren allerdings hat sich ein wenig schwieriger gestaltet, weil andere beflissene Zeitgenossen sich jedesmal sofort mit Reinigungsmitteln an die Arbeit machen, um eine solch‘ unpatriotische Äußerung zu tilgen! Aber heute hatten wir Glück, und das richtige Timing!

Zum Thema „Aprilscherze“ wollte ich mich ja eigentlich, schon wegen der Zeitverschiebung, zurückhalten. Aber die Top 100 im „Museum of Hoaxes“ ist einfach zu lesenswert …

[Update] Nach kleineren technischen Schwierigkeiten in den letzten Tagen ist jetzt auch das Archiv wieder geöffnet. Falls ihr also dringend einen alten Eintrag nachschlagen möchtet …

TSA 2

Gleich als Fortsetzung von gestern: Die „Transport Security Administration“ ist nicht nur für das Einchecken am Flughafen zuständig, und durchsucht das Handgepäck – auch aufgegebene Koffer müssen heutzutage unverschlossen bleiben, und können jederzeit durchsucht werden. Angeblich, wenn dem zuständigen Beamten etwas „verdächtiges“ auffällt.

Einige dieser TSA-Agents nehmen ihren Job aber etwas sehr ernst, wie ein Fluggast jetzt feststellen musste: An seinem Zielort fiel ihm nicht nur auf, dass der Koffer geöffnet worden war – angesichts mitgeführter Anti-War-Flugblätter fand sich auch diese handgeschriebene Bemerkung … immerhin warteten noch keine „Men in Black“ am Flughafen, und der Reisende verschwand auf Nimmerwiedersehen in Guantanamo Bay!

Die ganze Story zum Beispiel bei Boing Boing .