Good Friday

Es ist Karfreitag, aber wir konnten ums Verrecken keine Heringe für unser traditionelles Essen bekommen. Haifisch gab es dafür reichlich im Kühlregal. Und jede Menge zertifiziert koscheres für Passover …

Und passend zu Ostern: Biblical Action Figures . Alle spannenden Charaktere, und natürlich inklusive Zubehör. Schade nur, dass nirgendwo steht, was ich bei Jesus für $3.95 genau mitgeliefert bekomme. Ein Kreuz wäre ja wohl das mindeste. Aber kann man das Figürchen darauf auch befestigen? Mit klitzekleinen Nägeln? Fehlt nur noch das „Golgatha-Playset“! Oder vielleicht ein Pilatus mit waschbaren Händen …

[Note to self] Rauchmelder schlagen schon bei sehr wenig Qualm Alarm. Zum Beispiel, wenn im Ofen ein wenig Backpapier vor sich hin kokelt. Und Rauchmelder sind laut! Sehr laut!

Auch ein deutsches Fremdwort: Fuel Efficiency

Aber so angeblich Deutsch die angepriesenen Autos auch zunächst erscheinen mögen. Spätestens beim Blick auf die technischen Daten, fällt dem spritpreisgebeutelten Teutonen die Kinnlade runter:

Im Falle des in den vergangenen Tagen exemplarisch behandelten Lexus reden wir (bei einem wohlgemerkt zumindest für hiesige Verhältnisse kleinem Auto) von 230 PS und damit verbunden gerade mal 20 MPG (sprich: 12l/100km). Andere Angebote liegen gerne über der 300 Horsepower-Marke und schaffen noch 11 MPG …

Man spricht Deutsh

Nachtrag zu gestern: Bei allen Aversionen, die man hier gegen das „alte Europa“ so hegt – für manche Dinge schielt man immer noch gerne über den Atlantik. Und deswegen tragen Kosmetika sehr gerne französische Namen, und versuchen Autohersteller ihre Produkte als möglichst deutsch anzupreisen.

Das bedeutet vor allem, jede Menge unpassende „Umlauts“ in den Print- und TV-Anzeigen und dazu meist grottenschlechte Sprecher, die von Grammatik und Aussprache des Deutschen so viel verstehen wie Kommissar Leber .

Aktuelles Beispiel von Lexus, und ich zitiere wörtlich: „Willkommen Zu Der Wunderbar Wagen. Stuttgart nach Munich in der neu Lexus RX 330: 218 kilometers that will forever change the world of automotive luxury. – Mätthias Muench“.

Disclaimer:

An die allgegenwärtigen Disclaimer in amerikanischen Werbespots, um die Hersteller vor abstrusen Klagen zu schützen, haben wir uns natürlich schon gewöhnt. Dass in jedem Car-Commercial deswegen „professional driver on closed course“ in klitzekleinen Buchstaben dabei steht, selbst wenn nur eine Hausfrau demonstriert, wie leicht das 2 Tonnen-SUV einzuparken ist, fällt kaum noch auf.

Aber Nissan geht in der aktuellen Werbung einige Schritte weiter: Demonstration des Sonnendachs? Hinweis „Always wear sunscreen“! Glückliches Kind auf Rückbank? „Children should be properly restrained at all times“!

Komischerweise fehlt in der letzten Szene jegliche Warnung – und das obwohl ein junges Pärchen sich auf den einzeln klappbaren Rücksitzen vergnügt. Da sehe ich doch spontan millionenschwere Unterhaltsklagen …

04/15

Irgendwie habe ich ein Händchen dafür: War natürlich absolut keine gute Idee, heute zur Post zu gehen, um die Osterpost loszuwerden – weil ganz Amerika zum 15.4. die Steuererklärungen an den IRS gesendet haben muss … entsprechend stand die Schlange bis auf den Parkplatz. Da haben die Postämter schon extra bis Mitternacht geöffnet, und trotzdem müssen die Leute genau dann auftauchen, wenn ich da bin! (^_^)

Abt. Stereotypen

Habe heute einer Pfadfinderin eine Packung Kekse abgekauft. Leider haben unsere beiden Nachbarskinder ihren Limonadenstand gerade nicht geöffnet …

Fair, balanced

[again] Mein Server war schon wieder down! Hallo, invidia? Wie soll ich denn so meine Zugriffszahlen halten?

Nachdem sich Fox in den vergangenen Wochen als das willfährigste Sprachrohr der hiesigen Administration zum Thema „War in Iraq“ herausgestellt hat, haben sich ein paar Leute jetzt auch andere historische Ereignisse vorgenommen und im Stil der „Fox News“ aufbereitet.

Die Ergebnisse sind durchaus gelungen …

Eating out

Hierzulande Essen zu gehen, hat wirklich was für sich: Küchen aus allen Ecken der Welt (in den letzten Wochen bei uns zum Beispiel jüdisch, afrikanisch, koreanisch, und natürlich amerikanisch mit Steaks, Burgers und leckeren Fries). Gigantische Portionen, wohin man nur schaut, vor allem was Fleisch angeht (ein Sandwich hat gut und gerne ein bis zwei Inch Schinken)

Eiswasser frei, und die meisten Getränke werden auch ‚refillt‘. Dazu noch sehr aufmerksame Bedienungen, und am Ende nie das europäische Gewinke für die Rechnung. Die wird automatisch gebracht.

Mittlerweile haben wir uns auch angewöhnt, die unvermeidlichen Reste im „Doggie-Pack“ mit zu nehmen (was hier wirklich überall üblich ist: Der Kellner fragt danach, und bringt dann entweder Schachteln, oder nimmt alles mit in die Küche und lässt es da verpacken). Da hat man dann am nächsten Tag gleich noch eine Mahlzeit …

SARS-Scare

Die „News at 10“ haben uns gerade mitgeteilt, dass es den ersten SARS-Fall in San Diego gibt. Da bleibt ja nur zu hoffen, dass man bald auch hier diese hübschen Masken kaufen kann (^_^).

Andererseits habe ich mittlerweile auch gelesen, dass ein solcher Mundschutz wirkungslos ist. Whatever …