Das bereits erwähnte Programm für die anstehenden Experimente in Katharinas ‚Child Language Lab‘ ist fertig, und wurde von der zuständigen Professorin für gut befunden (jetzt fehlt nur noch die koreanische Version. Mal schauen …).
Intern ist das Ergebnis gar grauslig, und widerstrebt meinen sämtlichen ästhetischen Vorstellungen über gelungenen Code, aber das war ja auch mein erster Versuch mit Objective-C und Cocoa. Hauptsache es läuft erstmal!
Cool bei der Sache: Bei allen wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Daten, die mit dem Programm gesammelt werden, werde ich mit erwähnt. Wenn ich mir jetzt noch einen Ph.D. kaufe … (^_^)
Auch wenn ich riskiere, in einen Mail-Wechsel mit Gudrun verwickelt zu werden (was andererseits ja mal wieder sehr schön wäre): Wenn ich im Spiegel über ihre Blockadepolitik lesen muss, kotzt mich das Gewerkschaftspack schon wieder an!
Passend dazu ein sehr guter Gastkommentar an gleicher Stelle: Das Kündigungsschutzgesetz ist ein wichtiger Grund für die Arbeitslosigkeit .

Tja … Gewerkschaftspack … zugegeben, mit den neusten Breitseiten des Herrn Sommer bin ich auch nicht sonderlich einverstanden, andererseits finde ich, dass sich da sämtliche Interessenvertretungen in Deutschland nicht viel tun. So ist jmir schleirhaft, wie der Vorschlag der Arbeitgeber, den einzelnen Arbeitnehmer einfach wieder mehr arbeiten zu lassen, zu mehr Arbeitsplätzen führen soll – die braucht man dann doch gerade nicht, oder? Ähnliche Einseitigkeiten kann man den Ärzten, den Apotherkern, den Hinz, den Kunz und sonstwem unterstellen – und du willst gar nicht wissen, wie die Welt aussähe, wäre sie nach den Vorstellungen der Tankstellen-Nachtkassierer gestrickt 😉
Alles in allem wünsche ich mir mutigere Politiker, die sich mal nicht um das Gezeter der Interessenvertretungen kümmern. Aber die wollen ja wiedergewählt werden.
Natürlich sind nicht alle Vorschläge der anderen Seite immer das Wahre – und selbstverständlich erst einmal von Eigeninteressen geprägt. Aber diese reflexartige „Dagegen!“-Mentalität der Gewerkschaften ist es, was mir auf die Nerven geht.
Ohne ein wenig Diskussions- und Kompromissbereitschaft kann das doch einfach nichts werden …
Das stimmt allerdings. Und es ist noch etwas doller: Friedrich Merz – von dem ich _kein_ besonderer Fan bin – hat in einem Interview gesagt, dass nur 1/5 der Arbeitnehmer in den Gewerkschaften seien. Wenn das stimmt, repräsentieren sie nicht einmal „die Arbeitnehmer“ wie sie ja gern von sich behaupten. Weiter sagt Merz, dass 3/4 (oder 4/5? – weiß nicht mehr genau) der SPD-Mitglieder auch im DGB sind. Wenn das stimmt, sind wohl keine Reformen gegen die Gewerkschaften zu erwarten.
Stellt sich bloss die Frage, wen man dann demnächst überhaupt noch wählen kann?