Yes! Ab heute sind wir beide im Besitz eines echten kalifornischen Führerscheins. Oder, um genau zu sein, eines schlabbrigen Zettels, der ausreichen muss, bis die amerikanische Bundesdruckerei (vermutlich in Fort Knox, Langley oder sonstwo …) das Original fertigstellt, und wir das ganze in der Post finden.
Die Prüfung selber war durchaus interessant. Auf jeden Fall nicht so trivial, wie viele Berichte immer behauptet hatten. Nennenswerte Punkte: Der Prüfling muss auf jeden Fall die Handsignale kennen, für den Fall dass der Blinker ausfällt! Und die Prüfer tragen weiße Laborkittel – ein extrem niedlicher Anblick, dazu noch ein Clipboard für Notizen. Nach dem Test des Autos und der theoretischen Kenntnisse des Anwärters („Wo ist der Blinker?“, „Wo die Klimaanlage?“, „Bitte einmal hupen!“) geht es dann auf die Straße. Aber nur etwa 15min lang, und erlaubt sind immerhin 15 Fehler.
Bei mir waren es letztendlich 10 („Sir? Can you tell me what LIMIT LINES are for?“) und Katharina 7 (wg. links und rechts verwechselt). Wobei vermutlich unsere Prüferin Patricia ein paar Augen zugedrückt hat 🙂
Außerdem haben wir heute unseren wunderschönen Mietwagen abgegeben und vor Ort gegen ein Billigangebot eingetauscht. Yikes! Ein perfekter Grund, morgen dringend ein eigenes, schönes Auto zu kaufen …
