You passed!

Nach nur einer Stunde Wartezeit konnte es tatsächlich mit der Prüfung losgehen: 36 typische Führerscheinfragen („Driving slowly in front of traffic … saves lives by slowing others, too.“, „You must notify the DMV if … you paint your vehicle another color.“) und 2 Fehler später halte ich dann den vorvorläufigen Führerschein in der Hand. Und einen Termin für die praktische Prüfung morgen um 9.15 Uhr. Eigentlich hatte ich schon vor Jahren gehofft, sowas nie wieder machen zu müssen.

Seltsam, wie man trotzdem bei solchen Prüfungen wieder schwitzt. Dabei kann man diesen Test bei mehr als 6 Fehlern sofort wiederholen, und kosten tut das ganze nach den einmaligen $12,- auch nichts. A pro pos Schwitzen: Katharina hatte Ihre Prüfung in Deutsch probiert, und prompt versemmelt. Kein Wunder angesichts der teilweise ‚wenig eindeutigen‘ Übersetzung. Also 30 Minuten später noch einmal, noch nervöser, diesmal in Englisch, und auch bestanden!

Danach mussten wir noch einmal zum Social Security Office (die Wache an der Tür kennt uns schon und grinst), weil wir ja noch keine SSN haben. Man für den Führerschein aber eine braucht. Und wir deswegen vom SSO eine Bestätigung brauchen, dass wir zumindest eine beantragt haben. Auf einem Formular, dass wir erst kurz vorher beim DMV bekommen konnten. Hat aber nichts genutzt, denn die Bestätigung gibt es erst, wenn auch die praktische Prüfung bestanden ist.

Aargh!

Nachmittags haben wir dann schon mal angefangen, Geld abzuheben, um ein eventuelles Auto auch wirklich bezahlen zu können. Immerhin das funktioniert, mit der EC-Karte können wie in Deutschland bis zu 500 Euro pro Tag abgehoben werden. Wenn man amerikanische Geldautomaten (ATMs) verstanden hat, die vorher fragen, ob das Konto ein ‚Checking‘- oder ‚Savings‘-Account ist? Und die nur Geldbeträge akzeptieren, die durch 20 teilbar sind. Weil sie auch nur $20-Noten ausspucken. Bei insgesamt $920 mit unseren beiden Karten ist das ein ziemlicher Stapel Papier …