Da ihr selbstverständlich alle fleißige Leser seid, habt ihr natürlich längst mitbekommen, dass unser Kayak-Trip buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Sehr schade zwar, aber die zwei Tage mal weg von zuhause und Arbeit waren trotzdem sehr erholsam.
Die Rückfahrt durch Los Angeles allerdings hat dann ein wenig enttäuscht: Irgendwie hatte ich mir Hollywood doch einiges beeindruckender vorgestellt – aber letztendlich ist es dann nur ein kleines, mehr oder weniger heruntergekommenes Viertel. Wir hatten angesichts des holprigen Hollywood Boulevards zunächst gedacht, wir müssten uns verfahren haben, bis uns die Sterne auf dem Bordstein auffielen. Dass der „Walk of Fame“ vor billigen Hotels, Sexshops und unter Baugerüsten verläuft, hat man im Fernsehen nie so mitbekommen …
Und angesichts der Vielzahl an Sternen darf man auch an der Besonderheit zweifeln: Was hat zum Beispiel DeForest Kelley auf dem „Walk of Fame“ zu suchen? Hat der außer „He’s dead, Jim!“ jemals etwas aufsehenerregendes vollbracht? Interessant dann höchstens der Stern, der gerade von einem Bauarbeiter unkenntlich gemacht war – vielleicht der von Sean Penn, der wegen unamerikanischer Umtriebe verbannt wurde?
Ansonsten jede Menge Touristen (hauptsächlich Japaner, weswegen auch in den Shops immer auch in Kanji dabeistand „Not available in Japan!“), ein paar Autogrammstunden von Soap Opera-Sternchen und ganz ganz wenige Stellen die wirklich sehenswert waren …
On a positive note hat simsi den ersten Test ganz gut überstanden. Die einzigen Schwierigkeiten waren ein paar SMS, die anscheinend verloren gegangen sind. Aber das kann ich wohl nur Pacific Bell beziehungsweise Vodafone vorwerfen …