Swimming with the fishes

Ich hätte ja mein Geld auf das Planschbecken gesetzt, aber gestern hat sich Samuel dann für seinen unfreiwilligen Tauchgang doch den Teich hier im Garten ausgesucht. Und auch wenn Schwiegermama angesichts meines Lapsus in elterlicher Aufsicht drauf und dran war, mir das Sorgerecht zu entziehen, konnte ich mir das Lachen angesichts des tropfnassen, schlotternden Kindes einfach nicht verkneifen…

Overheard

Gerade draußen überholt mich eine Gruppe von vier Kids. Der Blick von einem fällt auf das Straßenschild „Kriemhildstraße“.

„Ey, Kriemhild! Das ist doch die von Siggi, die Ische!“, kann einer der Basecap-Träger nicht an sich halten…

Aber als ich mir just wieder Hoffnung um die klassische Bildung unserer Jugend machen will, fällt mir ein, dass dieses Wissen wohl andere Gründe hat !

*määääh*

Da Katharina mit unserem Auto unterwegs ist, um Samuel zum Flughafen zu bringen, habe ich mal einen smart cargeshart (gecarshart?), um zur Arbeit zu kommen… irgendwie wollte ich immer schon mal einen testen. Hat aber nur ein paar Kilometer gedauert, um zu entscheiden, dass ich damit nicht glücklich werde. Laut, unbequeme Pedale und vor allem die schlechteste Automatik, die mir je untergekommen ist: Die Gangwechsel kommen erst bei randalierenden Drehzahlen und dann geht dabei das Autochen jedesmal fürchterlich in die Knie (Spontane Assoziation: „Apollo 13“, das Abtrennen der ersten Stufe der Saturn V…)

Peace

Zurück von ein paar erholsamen Tagen an der Nordsee. Rechner erst gar nicht mitgenommen, kein einziges Mal fern gesehen, keine Zeitungen, Handy nur angeschaltet um gelegentlich Katharina in Berlin anzurufen, mit Samuel am Strand gespielt, Schiff gefahren, Harry Potter gelesen, … herrlich!

Klotzgericht

Im Vorgriff auf Köhlers Entscheidung hat Samuel heute morgen schon einmal ein paar farbige Lego-Klötze zum Frühstückstisch gebracht und uns auf die Teller gelegt – einen schwarzen für mich und einen roten für Katharina. Damit ist die Sache ja klar…

I don’t care about your fucking mount

Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich World of Warcraft eingangs gerne gespielt habe (Disclaimer: Ich neige zu Strohfeuern). Aber schon nach recht kurzer Zeit wurde das ganze repititiv und langweilig – außer Monster umhauen, neue Gegenstände finden und aufsteigen um anschließend stärkere Monster umhauen zu können, passiert ja nichts.

Um so nerviger dann die Freunde und Bekannten, die seit dem Erscheinungsdatum praktisch nichts anderes mehr machen, über nichts anderes mehr reden können. Ihre Freizeit ist mir letztendlich zwar egal, aber wenn Planungen für gemeinsame Unternehmungen ignoriert werden und E-Mails unbeantwortet bleiben – außer sie drehen sich um WoW, dann wird sofort zurück geschrieben – ist es mir mittlerweile zuviel…

HPatHBP

Amazon hat Wort gehalten: „Harry Potter and the Half-Blood Prince“ lag heute im Briefkasten. Jetzt muss ich mich nur noch ein paar Tage zurück halten, bevor ich mich an der Nordsee in den Strandkorb lege und lese…