Mit dieser Mentalität wird das nie was mit der Dienstleistungsgesellschaft: Dass mich Kellnerinnen und Pizzaboten ungläubig anschauen, wenn ich gewohnheitsgemäß irgendwo zwischen 15 und 20 % Trinkgeld gebe, macht mir ja schon nichts mehr aus. Aber dass ich letztens in der Waschanlage dem Angestellten, der mein Auto so freundlich mit dem Leder gewienert hatte, hinterhersprinten musste, um ihm etwas Geld in die Hand drücken zu können – und er sich noch mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hat, die Münzen anzunehmen – hat mich dann doch gewundert!
4 Gedanken zu „Hard to tip“
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Hm, wie sieht den ein gewohnheitsmäßiger Münzfälscher aus?
So wie Du vielleicht??? 😉
Oder er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er was „kaputt“ gemacht hat???
😉
Wer weiß, vielleicht hat er ja auch ein Verbot vom Chef bekommen, Trinkgelder entgegenzunehmen…
…oder „quasi“ vom Finanzamt…? 🙁
Ihr wollt mir doch nicht ernsthaft erzählen wollen, dass es so schwierig sein kann, ein einfaches Trinkgeld zu bekommen. Andererseits, wenn ich eure Argumentationen so lese, wundere ich mich schon ein bisschen weniger über den Zustand des Landes!