Gerade mit „Goodbye, Lenin!“ mal wieder einen deutschen Film gesehen. Kurzkritik: Von filmischer Planübererfüllung kann kaum die Rede sein. Nette Idee, aber ich fand das ganze doch recht anstrengend und träge. Und viel zu viele krampfige Voice Overs …
2 von 5 roten Sternen!

Da schließe ich mich Edmund an. Auch ich habe ihn nicht gesehen, fand aber schon die Vorschau ziemlich langweilig. Warum der dann so viele Preise abgeräumt hat und gute Kritiken geerntet hat, ist auch mir nicht klar geworden.
Also, der naechste Film ueber den ich reden werde, ohne ihn gesehen zu haben, wird wohl vermutlich „The Passion of the Christ“ sein …
Oh, my god … davon stehen hier auch schon die Zeitungen voll … !
Tja, es gibt halt in jedem Land wohl ein paar Themen, über die man (POSITIV) reden „muß“; Ostalgie, Christentum usw…
Bin nicht drin gewesen. Aber stelle ihn mir weitaus langweiliger vor, als ihn alle Jubelkommentare hier in Deutschland beschrieben haben…
Mal „Magnum“ gesehen? Innere Monologe des Protagonisten, ueblicherweise um Handlungsstraenge oder Ereignisse zu erklaeren, die der Regisseur zu faul oder inkompetent ist, in Bilder zu fassen …
Btw, was sind eigentlich „Voice Overs“?
Jungs, das kann nicht euer Ernst sein. Etwas, das man nicht gesehen hat, beurteilen zu wollen, mutet schon seltsam an. Kritiken und Vorschauen sind doch noch nie eine zuverlässige Informationsgrundlage gewesen. Wenn ich Zeit habe, werde ich sogar die ‚Gibson-Passion‘ ansehen und zwar, weil ich mir ein eigenes Urteil bilden möchte und nicht, weil ich einen guten Film erwarte.
@Marc: Sorry, dass der Film nicht gefallen hat. Aber was hattet ihr für Erwartungen? Die Traditionslinie war mit ‚Sonnenalle‘ vorgegeben, aber dieser Film geht einen Schritt weiter, indem er die Ostalgie für zumindest unmöglich erklärt (Levinas: die versperrte Rückkehr), meiner Meinung sogar auch für falsch. Das ganze gelingt ihm mit einer leichthändigen Darstellung in angenehmer postmoderner Art und Weise. Macht Amerika konservativ?