Um nicht ganz aus der Übung zu kommen, habe ich der Bitte von Katharinas Labor, eine Webseite für sie zu erstellen, natürlich gerne entsprochen.
Im Child Language Lab könnt ihr euch also ab sofort über die Arbeit, die Mitarbeiter und die Räumlichkeiten informieren (vermutlich werden sich die Administratoren über die verdächtig vielen Zugriffe aus Deutschland in den Server-Logs wundern). Und eure Kinder für die aktuellen Studien anmelden …
Heute war außerdem Dienstag, und damit Müllabfuhr: Auch das ist ein interessanter Anblick, denn außer riesengroßen Mülltonnen, die zu erwarten waren – damit würde in Deutschland eine Familie für einige Wochen auskommen, wird auch hier recycelt. Allerdings anders, als wir es gewohnt sind. Gesammelt werden nämlich Zeitungen (aber kein anderes Altpapier) und Getränkeverpackungen (bei denen es dann egal ist, ob Glas, Dose, Plastik oder Verbund. Hauptsache es war mal was flüssiges drin).

Ob es wohl Zufall ist, dass in Kathis Team anscheinend ausschließlich Frauen gibt, oder ob das am Thema liegt?
Es liegt offensichtlich am Thema. Die Konferenzen zum Spracherwerb oder Entwicklungspsychologie sind auch zu 80 % weiblich besetzt. Alles also, was mit Kindern zu tun hat, scheint für Frauen bestimmt zu sein 😉
In diesem Bereich gibt es auch die wenigen Professorinnen.
Die Frage bleibt: warum? Ist das Thema den Männer zu banal? Oder überlassen sie in diesem Fall ausnahmsweise Frauen das Revier?
Man könnte die Frage ja auch umgekehrt stellen:
Sind Frauen andere Themen als Kinder zu banal, oder stürzen sie sich aus speziellem eigenen Interesse auf dieses Gebiet?