„Rivers and Tides“

Heute haben wir es dann auch endlich in die Andy Goldsworthy-Ausstellung im Museum of Contemporary Art geschafft. Einfach wunderschöne Objekte. Grundsätzlich aus Naturmaterialien, so dass das Ergebnis auch erheblich durch diese bestimmt wird. Ergänzt durch die Komponente „Zeit“, in der durch Erosion und andere Einwirkungen der Natur die Kunstwerke in neue Stadien übergehen. Für kurzfristigere Projekte etwa an einem Strand zwischen Ebbe und Flut als Fotoserie gezeigt – aber auch die Exponate im Museum verändern sich bereits, wenn Gips langsam aushärtet und Oberflächen springen oder besonders fragile Komponenten schon der Schwerkraft zum Opfer gefallen sind.

Dazu gibt es dann noch ein Tagebuch des Künstlers über die Entstehung seiner Werke, das faszinierende Einblicke vermittelt.

Das Foto zeigt übrigens den „Cairn“ vor dem MCASD; einen von dreien, die in den USA aufgestellt sind. Noch ein paar Gründe mehr, sich auch den dazugehörigen Film im Kino anzusehen …