Wenn man in Deutschland Kleingeld braucht, macht es üblicherweise keinerlei Sinn, in einem Geschäft danach zu fragen: Der oder die durchschnittlich missmutige Angestellte (und ich bin an dieser Stelle natürlich versucht, einen Seitenhieb auf die Gewerkschaft einzuflechten, denn ver.di hat sicher auch irgendwo schon einmal gestreikt, um das unbedingte Recht jeder Verkäuferin auf das Ignorieren und schlecht Behandeln jeglicher Kundschaft beizubehalten) weigert sich sowieso, die Kasse aufzumachen. Oder behauptet, er könne das gar nicht, außer ich kaufe irgendetwas.
Wie schön ist es da doch hier: Eine Handvoll Quarters für die Parkuhr bekommen ich hier wirklich immer und überall. In jedem Laden, jedem Restaurant sind die Bediensteten gerne bereit ein paar Dollar klein zu machen. Notfalls sogar – wie Katharina unlängst erfahren durfte – holen sie auch ihr privates Portemonnaie zur Hilfe, wenn die Kasse nichts hergibt…

Also – die freundlichen Mitarbeiter eines großen Mineralölkonzerns machen das natürlich auch – obgleich die sich sonst selbst als eher kundenunfreundlich einstufen würden … !