Heute hat mal was bürokratisches geklappt: Ohne größere Probleme konnte ich unser Auto ummelden. Allerdings schweineteuer, denn ich brauchte natürlich erst einmal einen neuen Fahrzeugbrief (Illinois statt Kalifornien, $65). Anschließend die Registration ($78, äquivalent zur deutschen KFZ-Steuer) und obendrauf den „Chicago-Sticker“, den alle Einwohner der Stadt in der Windschutzscheibe haben müssen ($75 für die jährliche Maut). Immerhin wurde kein Sales Tax fällig, weil wir das Auto schon länger als 3 Monate besitzen …
Dafür bekommt der Autofahrer von den Behörden aber auch wirklich etwas geboten. Wie wär’s mit der Flash-Animation The History of Illinois License Plates auf der Seite von Secretary of State Jesse White?

Autofahren ist hier nicht unbedingt günstiger – die Registration kostet zwar zum Beispiel immer das gleiche, egal wie alt oder groß das Auto ist. Dafür aber sind die Versicherungsbeiträge teilweise extrem hoch (besonders in Chicago als gefährliche Stadt).
Aber was würde ich in Deutschland zurück bekommen?
Hmmm, also hier würde man bei der „Registration $78“ Anteilig etwas zurückbekommen…
Klingt alles in allem zwar schon sehr umständlich, ist aber wohl immer noch billiger als hier… Ich nehme mal an, Kennzeichen sind da auch mit drin…? Eure Kennzeichen machen sich sicher gut in der „USA Memorial Chest“… oder sowas…?! 😉
Wenn man hier ein anderes Auto bekommt, dann werden Steuer & Versicherung anteilig erstattet; na ja, bei der Steuer gibt’s -iGz Versicherung- keiner Verrechnung; man bekommt „den Rest“ zurück (hat ja auch für ein Jahr im Voraus gezahlt) und zahlt dann den Rest des aktuellen Jahres…