Handy^H^H^H^H^HCellphone

In den letzten Tagen haben wir ein wenig überlegt, ob wir uns hier nicht auch Handys anschaffen. Ergo habe ich mal ein paar Prospekte und Webseiten gewälzt … abgesehen von der allgemeinen Rückständigkeit der USA in Sachen Mobilfunk (die SMS wird hier zum Beispiel gerade als die Innovation schlechthin gehypt – und mittlerweile bieten die Provider sogar, man höre und staune, Telefone an, die Nachrichten senden und empfangen können. Jawohl! Und bei besonders fortschrittlichen Anbietern kann man sogar an Kunden anderer Netze Nachrichten verschicken …), gibt es noch reichlich weitere Unterschiede:

Sehr ungewohnt ist die Tatsache, dass innerhalb von Mobilfunknetzen sowohl der Anrufer als auch der Angerufene das Gespräch bezahlen. Deswegen darf ich natürlich auch Geld abdrücken, wenn jemand auf meine Mailbox spricht. Das gleiche Prinzip gilt auch für SMS, für die sowohl der Versand wie auch der Empfang jedesmal kostet. Außerdem beginnt die Gesprächszeit nicht, wenn der Angerufene abnimmt, sondern sofort beim Wählen. Bei „Besetzt!“ oder „Keiner da!“ läuft der Gebührenzähler also auch!

Cellphones haben die gleichen Nummern und Ortsvorwahlen wie Festnetzanschlüsse, so dass ich nie wissen kann, was ein Gespräch nun wirklich kostet. Außerdem haben praktisch alle „Plans“ eine recht hohe Grundgebühr (üblicherweise ab $29.95), dafür aber tausende von Inklusivminuten – die wir nicht brauchen. Vielleicht überlegen wir uns das mit den Mobile Phones noch mal …

6 Gedanken zu „Handy^H^H^H^H^HCellphone“

  1. Ganz so einfach ist es mit dem Internet dann hier doch nicht. dsl und Kabelmodems gibt es (wie üblich) nur in den Städten – zu Preisen, die meist höher sind als in Deutschland (üblicherweise $49.95) und dann auch mit Volumenbegrenzung. Wer wie wir „auf dem Land“ wohnt, muss sich ohnehin mit einer krümeligen Modemverbindung begnügen (ich connecte im Durchschnitt mit 28.8), weil ISDN auch praktisch unbekannt ist.
    Und zwar zahle ich nur $9.95 für den Zugang und keine Telefongebühren (wg. Local Call), aber eine „echte“ Flatrate ist das auch nicht, weil in den AGBs immer Klauseln für „übertriebene Nutzung“ (sprich: über 100 Stunden im Monat) versteckt sind. Von Unerreichbarkeit wegen belegter Telefonleitung ganz abgesehen …

  2. Hätte nicht gedacht, das die Staaten in dieser Hinsicht so „rückständig“ sind 😉 Wobei, mir persönlich wäre es lieber, das mobile Vergüngen hätte hier die gleichen Ausmaße, aber dafür wäre es möglich für wenig Geld eine „echte“ Flatrate für das Internet zu bekommen, weil mir der Internetzugang doch deutlich wichtiger ist, als mobil telefonieren zu können…

  3. Tja, komischerweise glauben viele Amerikaner immer noch, die Telekommunikation in Europa sei rückständig. Aber da ist eindeutig nichts dran …

  4. Vermutlich liegt das auch an dem – zumindest in Europa – gängigen Einschätzung, Amerika und Fortschrittlichkeit seien Synonyme 😉

  5. Um die grenzenlos billige Internet-Nutzung in den USA ranken sich viele Gerüchte, die wohl aber nicht alle stimmen. Ist mir schon oft von Planets-Mitspielern erzählt worden … ganz davon abgesehen, dass bei denen bei jedem Sturm gleich der Strom ausfällt … ein echter Vorteil von Oberleitungen 😉

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