OSCON, Day 3

Fast ausgeschlafen – und erst um 7.00am gefrühstückt. Dabei kam dann prompt Eric S. Raymond bei uns am Tisch vorbei und lästerte ein wenig über seine Fanboys… wenn irgendwann in der Zukunft mal die ‚Open Source Hall of Fame‘ gegrünet wird, dann ist die Idee von diesem Morgen. Die heutige Keynote war extrem beeindruckend: David Rumsey stellte sein Map Archive und die dazugehörige Technologie vor. Danach noch eine wirklich gute Session zum Thema „Security“ (definitiv mein Favorit auf dieser Convention). Meine Skripts sollten in Zukunft einiges sicherer sein…

Update, 2.24pm PDT: Noch eine Stunde Wartezeit hier auf dem Flughafen in Portland. Bei meiner Ankunft Dienstag Abend war es ja schon dunkel, und außerdem musste ich mir die Lebensgeschichte des kasachischen Taxifahrers anhören. Diesmal bin ich gemütlich mit der Straßenbahn raus gegondelt. Ausgesprochen schöne Stadt und Umgebung.

Update, 5.03pm PDT: 50 Minuten, um in San Francisco von Gate 81 bis Gate 85 zu schlendern. Und die Golden Gate Bridge sieht man auch nicht!

Update, 11.55pm CDT: Back in Chicago. Nur noch ein Cab finden und dann ab ins Bett (^_^)

OSCON, Day 2

Der gestrige Tag hatte schon 19 Stunden voller Konferenz, der heutige war auch nicht nennenswert kuerzer. Frueh um 6.00 Uhr angefangen, um mit Greg über ein French Toast unseren lang geplanten Open Source Release von Fotonotes fertig zu stellen. Die heutige geplante Keynote der Dysons musste leider in eine Talkshow umgewandelt werden, weil Esther in Dallas fest steckte. Aber auch so war es faszinierend, den Ausführungen von Freeman zu folgen – inklusive der obligatorischen TNG-Referenz zur Dyson-Sphere (^_^)

Die Sessions am Vormittag waren etwas weniger ergiebig, und konnten ihren vielversprechenden Titeln nicht gerecht werden, dafür waren aber die Nachmittags um so besser: Wenn ich jetzt wirklich endlich mal ein Computerbuch schreiben möchte, habe ich alle Angaben die ich brauche, um es bei O’Reilly unterzubringen. Und jede Menge Infos zum neuen PHP5.

A propos „Buch“: Von 7.00 – 9.00 war dann Open House in Powell’s Technical Bookstore , einer der größten technischen Buchhandlungen überhaupt. Das war besser als die Chocolate Factory für Willy Wonka . Und danach im Kino ein Advance Screening von Primer (Kurzkritik: „Hä?“). Jetzt ist es wieder Mitternacht (sprich: 2.00am Chicago time), und ich im Bett…

OSCON, Day 1

Das werde ich definitiv öfter machen: Die Keynotes waren zukunftsweisend, die Sessions meistens sehr gelungen und useful, aber am wichtigsten natürlich die Zeit zwischendurch. Und da zahlt es sich wirklich aus, mit Greg (der Kunde, der mich eingeladen hat) unterwegs zu sein: Ein paar Worte mit Tim O’Reilly wechseln. Mit Dan Gillmor über die Zukunft des Print-Journalismus diskutieren. Ein Bierchen in der Sportsbar mit Derrick Story und Steve Mallett. Abendessen mit Doc Searls. … irgendwie kennt Greg sie alle!

OSCON, the day before

Mein vorerst letzter Tagebucheintrag aus Chicago: Heute Nachmittag sitze ich im Flugzeug nach Oregon. Updates von der OSCON sollten aber dank wireless connectivity kein Problem darstellen. Ich verspreche auch jede Menge Infos und Fotos aus Portland.

Gepäck habe ich ja nicht viel für die drei Tage – nur einige wenige Klamotten zum Wechseln und die Zahnbürste. Plus PowerBook, Netzteil, iPod, Firewire-Kabel, Digitalkamera, Memory-Card, USB-Kabel, Akkus, Thumbdrive, Cell Phone, Ladegerät, Business Cards, CD-Rohlinge, … (^_^)

Knock knock

Vergangene Nacht war Samuel ungewohnt schlecht drauf. Richtig schlecht drauf. Zwei Stunden Dauerbrüllen schlecht drauf. Als es deswegen um 3.46am an unsere Hintertür klopfte, war ich überzeugt einem Nachbarn entgegentreten zu müssen, der seine Nachtruhe einklagen wollte (wie sich das in Deutschland gehört). Statt dessen war es ein junges Mädchen… Sie habe das Weinen von der Straße gehört und wollte fragen, ob sie helfen könne. Sie wäre Babysitter, und wüsste wie schwer das sei, und würde auf den Kleinen gerne eine Weile für uns aufpassen. Gerne auch sofort, würde auch erstmal nichts kosten (ich war verständlicherweise schwer versucht, ihr Samuel einfach in die Hand zu drücken).

So ganz konnte ich mich dann aber doch nicht dazu durchringen, also hat sie nur ihre Nummer dagelassen. Muss ich Diana ja direkt demnächst mal anrufen…

Cry wolf

Das sind diese Momente, wo selbst ein friedliebender Mensch wie ich sich eine Panzerfaust oder RPG herbeisehnt (und, nein, die kann man selbst hier nicht einfach so kaufen) – ständig plärrt irgendwo ein Car Alarm mit nervenzerfetzendem Gepiepse und -heule. Grundlos. Und kümmern tut es ohnehin schon lange niemanden mehr!

Day Care: Day One

Am Dienstag geht Samuel das erste Mal in seine Day Care-Gruppe. Wir sind ja schon sehr gespannt, wie er ein paar Stunden ohne Mom and Dad, dafür aber mit sechs anderen, teils jüngeren, teils älteren Kindern zurecht kommt. Juanita, die ‚Nanny‘ macht jedenfalls einen sehr netten Eindruck, Spielzeuge gibt es auch, außerdem jede Menge Programm – und der Kleine hat was interessantes soziales und intellektuelles zum Abgucken: Englisch sprechen, Laufen, Spielen, Streiten, …

Update, 10.58 Uhr: Gerade habe ich Samuel abgeliefert. Nach anfänglichem Geschrei angesichts der Lautstärke der auf ihn einstürzenden Kinder, spielte er schon ganz fröhlich, als ich mich rausgeschlichen habe…

Update 2, 12.17 Uhr: Sehr ungewohnt! Katharina und ich sitzen zuhause, aber ohne Kind. Immerhin hat Juanita noch nicht angerufen, dass wir unseren Sohn abholen müssten (^_^)

Update 3, 13.34 Uhr: Wir haben unser Kind wieder. Scheint soweit zufrieden…