MLK

Martin Luther King Jr.’s Geburtstag war zwar schon am Donnerstag, aber der dazugehoerige Martin Luther King-Day wird erst heute begangen. Wie jeder ordentliche Feiertag an einem Montag. So lohnt das wenigstens …

Bushisms

Seit diesem Jahr begruesst uns jeden Morgen ein neuer, brillianter Ausspruch unseres fearless leaders: Der „Bushisms-Calendar 2004“ haelt wunderschoene Stilblueten bereit, die George W. in seiner Amtszeit bereits von sich gegeben hat. Gibt’s natuerlich auch im Web .

Das erinnert mich daran, dass ich im vergangenen Jahrhundert die Amtsantrittsrede seines Vaters als Abiturklausur zu Analysieren hatte. Sohnemann waere definitiv lustiger gewesen …

*Wieher*

Amtsdeutsch. Man muss es einfach lieben! „Ihrem Widerspruch kann ich nicht abhelfen“, schreibt mir Frau Müller bezueglich unseres Erziehungsgeldes. Und das heisst jetzt was genau? Ich hab‘ keinen Bock, weil gleich Feierabend ist? Ich habe keine Ahnung, wie das ins Ausland geht? Ich habe nur noch drei Jahre bis zur Pensionierung?

Immer noch besser, allerdings, als die urspruengliche Ablehnung von Frau Janke-Kahmann, die offenbar ihren eigenen Gesetzestext nur bis Paragraph 1 Absatz 1 gelesen hatte.

Also wird das ganze jetzt an die naechsthoehere Stelle zur Bezirksregierung Muenster weiter geleitet. Bei der Geschwindigkeit kann Samuel irgendwann davon die erste Rate fuer seinen Fuehrerschein begleichen …

Noch ’ne Statistik

Wie der Spiegel meldet , ist Chicago noch immer die gefaehrlichste Grossstadt der USA. Obwohl positiv zu vermerken ist, dass im Jahr 2003 zum ersten Mal seit 1967 wieder weniger als 600 Morde in 12 Monaten veruebt worden sind (599, um genau zu sein).

On a related note war 2003 das erste Jahr seit 1977, dass niemand hier im Cook County zum Tode verurteilt wurde …

Cert.

Der Grundstein einer vielversprechenden, wissenschaftlichen Karriere: Samuels erstes Zertifikat fuer die Teilnahme an einer psychologischen Studie … diesmal war es noch „Habituation“, aber schon bald koennte es soviel mehr sein (^_^)

Over and Out!

Ueber die Unterschiede zwischen den USA und Europa im Bezug auf mobiles Telefonieren („Handy“ sagen wir ja schon gar nicht mehr) habe ich ja bereits im vergangenen Juni berichtet . Einen der seltsamsten Auswuechse habe ich damals aber unterschlagen: Das hier derzeit wichtigste Servicemerkmal, das die Gesellschaften anbieten. Mit den hoechsten Zuwachsraten. Ist … „Push to talk“ !

Klingt cool, ist aber einfach nur eine Funktion, die das Telefon als Walkie-Talkie arbeiten laesst. Statt jemand anzurufen, druecke ich also nach Wahl der Person aus dem Addressbuch eine Taste an meinem Telefon und spreche drauflos. Ohne zu klingeln plaerre ich daraufhin aus dem Lautsprecher des Empfaengers. Der mir aber natuerlich erst antworten kann, wenn ich meinen Knopf wieder losgelassen habe … plus ein bis zwei Sekunden „Lag“ zwischen den Gespraechsfetzen!

Der ganze Service kostet natuerlich noch extra, und trotzdem stuerzen sich die Amerikaner wie wild drauf. Mysterioes …