*Wieher*

Amtsdeutsch. Man muss es einfach lieben! „Ihrem Widerspruch kann ich nicht abhelfen“, schreibt mir Frau Müller bezueglich unseres Erziehungsgeldes. Und das heisst jetzt was genau? Ich hab‘ keinen Bock, weil gleich Feierabend ist? Ich habe keine Ahnung, wie das ins Ausland geht? Ich habe nur noch drei Jahre bis zur Pensionierung?

Immer noch besser, allerdings, als die urspruengliche Ablehnung von Frau Janke-Kahmann, die offenbar ihren eigenen Gesetzestext nur bis Paragraph 1 Absatz 1 gelesen hatte.

Also wird das ganze jetzt an die naechsthoehere Stelle zur Bezirksregierung Muenster weiter geleitet. Bei der Geschwindigkeit kann Samuel irgendwann davon die erste Rate fuer seinen Fuehrerschein begleichen …

3 Gedanken zu „*Wieher*“

  1. Und in diesem Fall würde nicht einmal eine „Gebühr für beschleunigte Bearbeitung“ in Höhe von €1000,- helfen.

    Das erklärte mir ein russicher Kunde kürzlich in der Tankstelle: Die Behörden seien in Deutschland wie Russland von etwa gleicher ablehnender Grundhaltung gegenüber Anträgen jeglicher Art. Aber die Russischen könne man wenigstens bestechen! In Deutschland ginge nicht einmal das! Unverschämtheit!

  2. Chris schickte mir mal eine pps mit diversen „Sprüchen“, die wohl tatsächlich in Verwaltungsvorschriften stehen; zB:
    „Der Tod stellt die schwerste Form der Dienstunfähigkeit dar.“

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