The price of Strom

Heute haben wir einen Begrüßungsbrief von Com Ed, dem lokalen Stromerzeuger bekommen, und sind damit offizielle Kunden. Eine Rechnung ist das wohlgemerkt noch nicht, aber weil die Frage letztens aufkam: Die Kilowattstunde kostet hier 8.28 Cent – für die ersten 400 kWh zumindest. Danach (und vermutlich schafft das schon unser Kühlschrank alleine) nur noch 6.21 Cent. Und wenn man mit Strom heizen möchte sogar nur 3.73 Cent. Dazu noch $3.39 Grundgebühr im Monat.

Wie alles energietechnische hier also vernachlässigbar …

Geburtsvorbereitungen, Pt. 1

Mittlerweile habe ich mich auch endlich in den Waschsalon aufgemacht, und die zahllosen für Samuel bestimmten Kleidungsstücke als guter Vater präventiv gereinigt. Drei Maschinen (und wir reden hier von amerikanischen Waschautomaten) voller Strampler, Socken, Decken, Handtücher, Stoffwindeln, Mützen, … der Penner hat schon jetzt mehr Klamotten als ich!

Insgesamt aber guter Schnitt: Nur eine winzige Socke ist verschwunden!

Schöner Wohnen mit dem Gröfaz

Mal wieder ein Link, der eine Erwähnung verdient: 1938 hat die englische Zeitschrift „Homes and Gardens“ eine Homestory über Adolf Hitler veröffentlicht. Hübsche Fotos und eine gefällige Beschreibung des geschmackvoll eingerichteten Anwesens „Herr Hitlers“ auf dem Obersalzberg. Der Autorin scheint es gut gefallen zu haben: „The Führer, I may add, has a passion for cut flowers in his home, as well as for music“. Hier gibt es die Scans des Artikels .

[Update] Kaum habe ich das ganze ins Netz gesetzt, schon geht der Link nicht mehr. Anscheinend hat sich „Homes and Gardens“ eingeschaltet, und auf das fast 70 Jahre alte Copright gepocht. Wieder so ein lächerlicher Fall. Ein wenig Google-Suche hat aber eine andere Quelle zu Tage geführt. Leider auf der Webseite von David Irving – einem berüchtigten britischen Holocaust-Leugner … aber wenn es ihn ein wenig Bandwidth kostet (^_^)

No booze today

Heute Morgen wurden wir mit Chicagos neuester „City Ordinance“ konfrontiert – als wir im Supermarkt um viertel nach Neun keinen Wein erwerben konnten. Wie sich heraus stellte, darf in ganz Chicago am Sonntag vor 11.00 Uhr kein Alkohol verkauft werden. Da fühlt man sich ja in die glorreichen Zeiten der Prohibition zurück versetzt. Bleibt nur die Frage der Begründung. Damit niemand betrunken in die Kirche geht?

Gefährliches Pflaster

Gerade in der Chicago Sun Times gelesen: Erfreulicherweise sei die Zahl der Morde in Chicago stark zurück gegangen, und ist mit bisher nur 420 Fällen von Januar bis August 2003 (sprich: weniger als zwei Leichen pro Tag) auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren.

Zum Vergleich: In den 12 Monaten von 2002 gab es in ganz Deutschland insgesamt 873 Morde (Quelle: PKS) …

Mammoth, ct.

Jetzt aber endlich noch die versprochenen Details zu unserem Wochenendtrip in den Mammoth Cave National Park: Landschaftlich hat diese Ecke der USA ja schon einiges weniger zu bieten, als Kalifornien und das Umland an der Westküste. Also mussten wir es eben unterirdisch versuchen, in den mit über 350 Meilen längsten Höhlensystemen der Welt … ein sehr empfehlenswerter Nationalpark (ihr habt die Fotos ja gesehen, mit der kleinen Fähre über den Green River, den Wasserschildkröten, der Bootsfahrt, und natürlich den Stalakgmiten, -titen und Kristallen), aber fast noch besser war das ganze Drumherum – vom Dinosaur Park mit lebensgroßen Beton-Monstrositäten, Big Jack’s Souvenir Shop voller Ramsch, über den Golgotha Fun Park bis hin zur Driving Range mit Osama Bin Laden-Zielscheibe!

Außerdem liegt Kentucky schon recht weit südlich, was vor allem am Southern Drawl der Einheimischen auffiel – wenn sie denn überhaupt mal was gesagt haben. Herrlicher Akzent, nächstes Mal müssen wir nach Tennessee oder Alabama weiter fahren.

simsi rising

Ein weiterer Monat mit wachsenden Besucherzahlen auf rowlff.de (und den mittlerweile schon recht zahlreichen weiteren Seiten in der Domain). Danke für euer Interesse (^_^)

Und auch simsi wurde in der moblogging-Welt bereits in freier Wildbahn gesichtet. Die steigende Beliebtheit mache ich jetzt einfach mal an Google fest, wo bei simsi als Suchbegriff meine Software schon auf den ersten Plätzen auftaucht. Aber ob ich es jemals an der Homepage der Italienischen Vereinigung der Tauchmediziner vorbei schaffen werde …