Geburtsvorbereitungen, Pt. 5

Dank des gestrigen zweiten Babyshowers (ein Umzug in der Schwangerschaft lohnt sich …) sind wir jetzt auch stolze Besitzer eines Car Seats. Und einmal davon abgesehen, dass das Ding spontan defekt war (ein 5 Punkt-Gurt, der sich von alleine ausrollte – im Falle eines Unfalls haette es Samuel locker bis knapp vor die Windschutzscheibe geschafft!), und wir es erst wg. „Geschenkquittung“ kompliziert umtauschen mussten, schon eine schoene Sache: Der erwaehnte 5 Punkt-Gurt, konvertierbar von Neugeboren bis 50 Pounds, rearward and forward facing, verstellbarer Neigungswinkel … tolles Spielzeug fuer Papa! (^_^)

Lights, Camera, …

Nicht genug, dass die Horden von neuen Studenten planlos ueber den Campus wandern – zusaetzlich ist heute auch noch die Filmcrew von „Proof“ auf dem Universitaetsgelaende eingefallen. Jede Menge Wohnwagen fuer die Stars (nicht dass ich sie zu Gesicht bekommen haette, aber irgendwo sind Anthony Hopkins und Gwyneth Paltrow sicher gewesen), Catering, und diverse abgesperrte Bereiche.

Ich habe zwar keine Ahnung, worum es in diesem Film geht, aber spannend ist das trotzdem …

On the plate

Das klappt ja wieder! Nicht nur ist heute mein neues PowerBook schon angekommen (herrliches Gefuehl. Rasend schnell und wunderschoen. Und man beachte: Keine Umlaute)

Sondern ausserdem auch mein neues Vanity-Nummernschild … deswegen bin ich ab sofort stilecht unterwegs (^_^)

An apple a day

Nachdem Katharinas iBook heute endgültig den Geist aufgegeben hat (hatte schon einige Zeit gemuckt und war nicht immer hoch gefahren oder aufgewacht), war natürlich erstmal Panik angesagt. Weil meine bessere Hälfte, selbst im Angesicht eines kapriziösen, unzuverlässigen Computers, keine große Freundin von Backups ist. Nach vielem Probieren haben wir jetzt das kranke iBook noch einmal zum Starten bewegen können, und die Daten fliegen mir hier drahtlos um die Ohren auf meine Platte in Sicherheit …

Das heißt natürlich auch, dass ein neuer Rechner ins Haus muss. Katharina braucht eine deutsche Tastatur, und bekommt deswegen mein treues iBook. Und ich? Ich habe heute Nachmittag im University-Computerstore ein Angebot bekommen, dass ich nicht ablehnen konnte: Das nagelneue 12″ 1GHz G4 PowerBook mit Slot Loading DVD-ROM / CD-Brenner, Bluetooth, 32 MB GeForce 5200, Dual Display-Connector und dazu noch eine AirPort Extreme-Card … zum Semesterbeginn nur $1300 statt normalerweise $1700. Liefertermin ist Ende dieser Woche. Can’t wait!

Geburtsvorbereitungen, Pt. 4

Es hört nie auf: Aus Übersee ist noch ein Paket von einer von Samuels vielen Großmüttern eingetrudelt, voll mit Gestricktem und anderen Klamotten. Und Katharinas Chef will am Wochenende unbedingt auch noch einen weiteren Baby-Shower veranstalten! Gut, dass der Kleine auf dem Rückflug auch wieder 2 x 32kg Freigepäck hat …

Geburtsvorbereitungen, Pt. 3

Heute Nachmittag haben wir unsere zukünftige Kinderärztin interviewt (die wirklich sehr nette Nanah Suk Park), am Abend war noch die „Breastfeeding Class“ (so dass wir jetzt alles über Latch, Letdown und Lactation Consultants wissen), und damit sind wir perfekt vorbereitet – unseretwegen kann Samuel so langsam eintrudeln. Denn ab dem 23. September ist er im übrigen nicht nur Full-Term, sondern auch Waage (das war Katharina sehr wichtig, weil sie auf gar keinen Fall eine Jungfrau wollte). Mir ist der genaue Geburtstermin egal, solange es nicht gerade Volkstrauertag ist (^_^)

P.S. Um die ganzen Fragen von vorgestern zu beantworten: Die Utensilien (Schlauch und Fischnetz) sind für die Wassergeburt, die wir uns als Option offen halten wollen. Der Schlauch zum Füllen des Pools (duh!), das Netz um all‘ die glitschigen Kleinteile heraus zu fischen, die sich bei einer Geburt so im Wasser wiederfinden könnten – NICHT um das Kind aufzufangen!

Welcome, Class of 2007!

Es dauert noch eine Woche, bis das Quarter offiziell beginnt, aber an diesem Wochenende haben sich schon jede Menge neue Studenten an der U of C eingefunden. Leicht zu identifizieren, sind es doch fast immer praktisch unglaublich junge Teenager (die krampfhaft cool aussehen möchten), die gemeinsam mit den Eltern über den Campus schlendern (was das cool aussehen erst recht zu einem Ding der Unmöglichkeit werden lässt).

Die Neulinge versuchen sich mit Hilfe fotokopierter Karten zurecht zu finden. Mama fotografiert fleißig (vor allem ihren Liebling, der sie verlässt). Und Papa wundert sich, wofür er ab sofort eigentlich über $40.000 im Jahr ausgibt.

An den Dorms heißen selbst gebastelte Schilder die Neuen willkommen. Von höheren Semestern geführte Gruppen nehmen am Sightseeing teil. Und auf den Grünflächen weisen Plakate darauf hin, dass nur „Deans and Fellows“ den Rasen betreten dürfen …