Home making

Um die neue Wohnung in Schuss zu bringen, stand natürlich erst einmal ein Besuch bei IKEA auf dem Plan. Die perfekte Gelgenheit, auch ein wenig die Stadt mit dem Auto kennen zu lernen – wobei wir zum Beispiel feststellen mussten, wie gigantisch die Entfernungen in einer Metropole dieser Größe sind. Vom Hyde Park bei uns in der Nähe des Lake Michigan bis Schaumburg am Westrand der Stadt knapp 40 Meilen!

Außerdem verfährt man sich zwangsläufig bei solchen Aktionen. Schwierigkeit hier: Die großen innerstädtischen Highways in Chicago sind „Toll Roads“, daher gilt: Einmal falsch abbiegen oder einordnen kostet $2 …

Und zu guter Letzt ist das Verkehrschaos hier nicht unerheblich, und bereitet dem Ortsunkundigen einiges an Verwirrung. Weswegen ich prompt eine rote Ampel überfahren habe. Sehr zum Missfallen der Polizistin, die ihren Streifenwagen direkt an der Kreuzung geparkt hatte … immerhin war sie dann angesichts des kalifornischen Nummernschilds und Führerscheins – sowie der schwangeren Beifahrerin – nett genug, es bei einer mündlichen Verwarnung zu belassen (obwohl sie mir nicht so recht glauben wollte, dass die Ampeln in San Diego anders aussehen!)

Chicago, Chicago …

Verdammte Hacke: Da tippe ich mir den Daumen wund auf dieser futzeligen Handy-Tastatur, und dann verschwinden anscheinend alle meine SMS im Nirwana. Sorry, dass ihr daher alles verpasst habt – und schön, dass ihr trotzdem wiedergekommen seid (^_^) In den nächsten Tagen fasse ich unseren, auf jeden Fall sehr schönen, Road Trip auch nochmal zusammen. Fotos gibt’s allerdings erst, wenn mein dsl-Anschluss hier geschaltet ist.

Wir sind also in Chicago angekommen, jetzt steht der schwierige Prozess des Einlebens an. Die Wohnung in Ordnung bringen, die Umgebung kennen lernen, und diverse Behördengänge für Führerschein, Versicherungen, … ich halte euch auf dem Laufenden!