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Überall in den USA laufen die Vorbereitungen für unseren Hochzeitstag auf Hochtouren: Läden haben längere Öffnungszeiten, damit auch alle noch Geschenke besorgen können. Hotels sind schon weitgehend ausgebucht angesichts der Mengen an Gästen. Fahnen und andere Dekorationen allerorten …

Trippin‘

Unsere Vorbereitungen für den Road Trip nach Chicago laufen ebenfalls: Die ersten beiden Hotelübernachtungen zum und am Grand Canyon sind wegen der Ferien sicherheitshalber schon gebucht, die letzten 1500 Meilen müssen wir uns dann jeden Abend eine Bleibe am Highway suchen …

Platzprobleme …

Bis vor kurzem habe ich mich ja noch gefragt, wofür man einen DVD-Brenner braucht. Aber jetzt hat Katharina mal gerade eine 25er-Spindel DVD-Rs mit den Backups ihrer Studien gefüllt.

Über 100 Gigabyte auf CDs wären auch ein echtes Transportproblem geworden …

Goodbye, California!

Als letzter Ausflug in Kalifornien haben wir uns das Wochenende noch einmal nach Los Angeles aufgemacht – diesmal zum weltberühmten Getty-Center.

Beeindruckende Architektur, große Dauerausstellungen an Gemälden, Skulpturen und und und … außerdem derzeit eine riesige Sammlung alter Manuskripte und Illustrationen („Illuminations“) aus dem 15. Jahrhundert.

Das Ganze dank der Getty-Stiftung für umsonst und sogar die Regenschirme wurden gestellt (^_^)

Auf dem Rückweg wollten wir, nach unserer Enttäuschung mit Hollywood, L.A noch einmal eine Chance geben, und haben in Santa Monica Halt gemacht. Genau so unschön …

Harry Millionaire

Irgendwie fehlt mir dafür jedes Verständnis: Die New York-Times hat irgendwoher eine Kopie von „Harry Potter and the Order of the Phoenix“ ergattert und schreibt vorab eine kurze Zusammenfassung. Ganz normaler Journalismus … und wird dafür auf 100 Millionen Dollar verklagt ? It’s only a fucking children’s book! Da ist Wolfgang Neuss bei Durbridges „Halstuch“ irgendwie besser weggekommen.

Und wo wir gerade dabei sind: Weder Ron noch Hermione kommen ums Leben … (^_^)

Legt an!

In Umfragen spricht sich immer noch eine Mehrheit der US-Bürger für die Todesstrafe aus. Was ich dabei vielleicht am störendsten finde, ist die Tatsache, dass man es offensichtlich zwar in Ordnung findet, einen Menschen staatlich sanktioniert umzubringen – dann aber nicht den Mumm aufbringt, jemanden vernünftig als Henker einzustellen. Stattdessen wird immer mehr versucht, niemandem diese Verantwortung aufzubürden.

Aktuelles Beispiel: In Utah dürfen Todeskandidaten die Art ihrer Hinrichtung wählen. Zwei verurteilte Mörder haben sich diesmal für ein Erschießungskommando entschieden. Und das Prozedere ist wirklich lächerlich …

  • Der zu Exekutierende darf nicht einmal stehen, sondern wird auf einem Stuhl erschossen.
  • Eine Zielscheibe wird vorher auf seine Brust gepinnt (wie schlecht sollen die Leute auf 30 Fuß denn schießen können?).
  • Die fünf Schützen kennen sich nicht, und schießen jeder aus einem kleinen abgetrennten Kabuff durch eine Schießscharte.
  • Anschließend darüber sprechen dürfen sie auch nicht.
  • Außerdem enthält eines der fünf Gewehre zufällig ausgewählt eine Platzpatrone, damit sich jeder der Schützen hinterher einreden kann, er habe ja vielleicht gar niemanden umgebracht.

Irgendwie hatte das bei Mata Hari mehr Stil …

Stella

Auch wenn Katharina mich regelmäßig für verrückt erklärt: Zwischendurch ein wenig Nostalgia in Sachen Computerspiele ist genau das richtige … und es geht doch nichts über eine schöne Runde Berzerk, Phoenix oder River Raid ! Zum selber ausprobieren der Atari 2600-Emulator Stella und dazu wirklich alle jemals erschienenen Spiele.

dict:

Katharina hat darauf bestanden, dass ich gestrigen Eintrag noch ein wenig erläutere. Daher, without further ado:

Baby-Shower m eine typisch amerikanische Veranstaltung, bei der die werdende Mutter von Freunden, Bekannten und Familie Geschenke für den Nachwuchs einsackt. Und lustige Spielchen veranstaltet werden, um heraus zu finden, ob betreffende Person auch wirklich eine gute Mutter sein wird (Katharina hat kläglich versagt …). Anwesend sein dürfen, aus uns unerfindlichen Gründen die auch niemand erläutern konnte oder wollte, ausschließlich Frauen.

Immerhin gab es wirklich schöne und nützliche Gifts – hätten auch gut und gerne jede Menge nutzloses Zeug wie gigantische Kuscheltiere (100 % Polyester), abgrundtief hässliche Strampler (ebenso 100 % Polyester) oder flimsy Strollers (erst recht 100 % Polyester) sein können … aber so wie es jetzt ist, haben wir schon so ziemlich alles zusammen, was Samuel F. in seinen ersten Wochen so zum Vollsabbern brauchen könnte.