Wg. Besuchs – und weil die Zugriffszahlen an den Wochenenden ohnehin gewaltig in den Keller gehen – gibt es erst am Montag wieder was neues.
Ob diese Pausen in Zukunft eine permanente Einrichtung werden, wird sich noch zeigen …
Wg. Besuchs – und weil die Zugriffszahlen an den Wochenenden ohnehin gewaltig in den Keller gehen – gibt es erst am Montag wieder was neues.
Ob diese Pausen in Zukunft eine permanente Einrichtung werden, wird sich noch zeigen …
Auf dem Ultraschallbild nicht zu übersehen! Aber da wir uns ja ohnehin schon vorher überlegt hatten, dass wir es wissen wollen …
Damit bekommt wirklich jedes Pärchen im Bekanntenkreis einen Sohn – wen sollen die eigentlich später alle mal heiraten? Vielleicht sollte unser Samuel F. der Einfachheit halber besser schwul werden (^_^)
Alles so schön bunt hier: Jede Menge Fotos sind angekommen. Einige Wohnungen scheiden beim ersten Ansehen sofort aus, und drei bleiben als Kandidaten übrig. Preise zwischen $630 und $890 für 1bedroom-Apartments. Leider hat nur einer der Leute zusätzlich zur Wohnung auch das Haus von außen abgelichtet. Könnten also auch üble Bruchbuden in mieser Gegend sein … aber wenn es innen gut aussieht! Und nur wenige Minuten von der Uni sind sie alle! Einfach mal von allen dreien das weitere Vorgehen erfragen …
Interessant: Sämtliche Badezimmer sehen praktisch gleich aus!
Jede Menge Antworten: Und anscheinend sind die meisten Places auch noch zu haben. Allerdings bieten die Wohnungsinhaber natürlich üblicherweise erstmal einen Besichtigungstermin an, mit dem wir hier von San Diego aus nicht viel anfangen können. Zeit für das nächste bisschen Technik – ich fordere dreist von allen Leuten Digitalfotos ihrer Wohnungen an …
Ah, die Freuden des Memorial Day! Natürlich sind mir die angeblich geehrten US-Soldaten, „who laid down their lives in the name of freedom“ reichlich egal – wie auch dem Großteil der Amerikaner, die das lange Wochenende (wie jeder ordentliche Feiertag liegt auch dieser grundsätzlich auf einem Montag) mit Shoppen und Parties verbringen.
Aber die anderen Vorteile nehme ich gerne in Kauf: Zum Beispiel überall Sonderangebote für die Barbecues, so dass wir unser Gefrierfach mit kiloweise Hähnchen für weniger als $1/lb. füllen konnten!
Und Abends dann den „Powerpuff Girls Movie“ im TV … (^_^)
Zweiter Versuch: Dank moderner Techniken ist es ja ein wenig einfacher geworden, selbst auf eine Entfernung von 2.200 Meilen ein Apartment zu mieten: Im Web finden sich die Anzeigenteile von Chicagos Zeitungen, und auch die Uni hat einen „Flohmarkt“ für Studenten und Angestellte, die Wohnungen brauchen.
Und wie es aussieht, gibt es jede Menge Apartments, die perfekt für uns zum Semesterende Mitte Juni frei werden – entweder komplett oder doch zumindest als „Sublet“ für die Semesterferien bis Anfang September. Ich schicke einfach mal ein gutes Dutzend eMails an vernünftig klngende Angebote und bin zuversichtlich, dass sich dabei etwas für uns findet.
Auf jeden Fall sind die Preise günstiger als in San Diego …
Auch wenn es schwer fällt zu glauben, neigen sich unsere acht Monate in San Diego schon ihrem Ende zu. Zeit also, sich auf die Wohnungssuche in Chicago zu begeben (neben vielen anderen administrativen Dingen, die ich einfach mal sorglos vor mir herschiebe, wie die Kündigung des Telefons, Umschreiben der Auto-Versicherung, …).
Erster Versuch: Das „Housing Department“ der University of Chicago. Hat extra eine Webseite und eine für Staff and Faculty zuständige Angestellte, die den ganzen Tag nichts anderes macht, als neue Professoren und PostDocs mit Wohnungen zu versorgen. Allerdings scheint der Job die arme Frau ein wenig zu überfordern – zumindest war sie nach mehreren Anrufen in ihrem Büro (inklusive Rückrufversprechen) und eMails meinerseits nicht in der Lage, sich zu melden. Streichen wir das!
„Matrix Reloaded“-Kurzkritik: Bullshit! Da vergessen wir Neo doch ganz schnell und warten auf Nemo …
Gestern Abend lief auf CBS der zweite Teil von Hitler: The rise of evil . Und auch wenn ich davon ausgehe, dass der Regisseur das nicht wirklich beabsichtigt haben dürfte, klang Hitlers Rede zum Ermächtigungsgesetz vor dem Reichstag irgendwie relativ frisch: „Terroristen, die ein Symbol des Staates zerstört haben, und damit Deutschland selbst angreifen. In diesen Zeiten ist es unabdingbar, dass die Demokratie zurücktritt, und im Namen der Sicherheit Bürgerrechte wie Privatsphäre und Pressefreiheit eingeschränkt werden …“
Da kann man ja spontan glauben, Osama van der Lübbe hätte ein Flugzeug in die Reichstagskuppel gelenkt!
Faszinierend! Der Sportsender „ESPN“ hat den ganzen Nachmittag eine Live-Übertragung des „National Spelling Bee“ gebracht. Komplett mit zwei Kommentatoren, und den üblichen Statistik-Einblendungen …
Kommentator 1: „And the next contestant is Mark Nathan Smith!“
Kommentator 2: „He’s a 6th grader from Chicago, Illinois.“
Ein kleiner Junge mit dicker Brille, sichtlich nervös, tritt nach vorne ans Mikro
Kommentator 2: „This is already his third appearance at this competition.“
Kommentator 1: „But last year, he only made it to the second round!“
Kameraschwenk auf die stolzen Eltern
Kommentator 2: „Surely, he and his trainers have improved in the last couple of months!“
Kommentator 1: „We are about to find out, Kevin.“
Einblendung am unteren Bildschirmrand: Mark N. Smith – East Hyde Junior High – Participated first in 2001
Moderator: „The word is ‚ramellose‘. ‚ramellose‘.“
Mark N. Smith blickt auf seine Fußspitzen
Mark N. Smith: „Meaning, please?“
Moderator: „It means ‚having little branches‘.“
Mark N. Smiths Lippen bewegen sich lautlos. Die Augen wandern nach oben.
Mark N. Smith: „Can you repeat, please?“
Moderator: „‚ramellose‘!“
Mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand schreibt Mark N. Smith etwas in die linke Handfläche.
Kommentator 1: „We’ve seen him do that before!“
Kommentator 2: „A powerful technique, that has been employed by several contestants already.“
Ohne großes Vertrauen blickt Mark N. Smith auf. Nach scheinbar endloser Pause beginnt er zu sprechen.
Mark N. Smith: „ramellose: r-a-m-e-l-l-o-s-e!“
Einblendung: „ramellose“
Kommentator 1: „Quick and confident. He’s a real pro!“