Im prüden Amerika werden zwei Ereignisse jedes Jahr mit Spannung erwartet: Die Dessous-Modenschau von Victoria’s Secret und die Swimsuit-Edition von Sports Illustrated.
Letztere zum Beispiel kann man sich als Pirelli-Kalender mit etwas weniger Haut vorstellen. Denn natürlich sind alle Models, wenn auch knapp, züchtig bedeckt … trotzdem gibt es (für beide Anlässe) nicht nur eine Menge Coverage in den Medien, sondern gerne auch Proteste angesichts so viel Liederlichkeit , die dem üblicherweise nicht so uptighten Europäer schon sehr seltsam anmuten!
Noch etwas aus der Abteilung „Irgendwie cool, haben wollen!“ (^_^): Statt einer teuren Tasche zum Schutz elektronischer Gadgets kann man die Geräte einfach in ein R.A.P.S. einwickeln. In verschiedenen Größen und Farben …

Erschreckend? Hmm, eher witzig. Insbesondere, weil die Medaille auch die andere Seite hat: Die nämlich, dass zahlreiche weltbekannte Hochglanzmagazine ihren Ursprung im Land der Prüderie haben. Bin schon gespannt, wann der erste spitzfindige Anwalt die Prüderie-Fans verklagt, weil sie durch ihre entsprechenden Kampagnen die Gegenreaktionen, die sie eigentlich verhindern wollen, selbst erst hervorgerufen haben 😉
Man muss Nacktheit halt nur erst genügen verbieten und bekämpfen, um sie so richtig interessant zu machen 😉
Eben halt unter diesem Gesichtspunkt finde ich das erschreckend… Aber das ist halt die Doppelmoral im Land der unbegrenzten Möglichkeiten 😉
Und es ist halt schon immer so gewesen, daß was verboten ist, wird am meisten begehrt.
Das die Amis beim Thema Nackheit sehr prüde sind ist ja allgmein bekannt, aber das der Anblick von jungen Damen im Bikini solche Reaktionen hervorruft finde ich schon mehr als erschreckend…
Wohl wahr … dennoch:
So lange ich da nicht leben muss, finde ich es eher amüsant als erschreckend 😉