The City of Angels

Noch mehr Abenteuer in amerikanischen Großstädten: Wir haben heute Katharinas Professor, der die letzten Tage zu Besuch war, nach Los Angeles gebracht. An die Entfernungen hier haben wir uns ja längst gewöhnt: Mal eben 130 Meilen für eine Strecke? Kein Problem!

L.A. ist doch noch eine ganze Ecke größer als San Diego (ziemlich genau drei Mal, um genau zu sein), und so macht das Autofahren dort auch viel mehr Spaß: Wie in jeder Stadt gibt es natürlich das typische Schachbrettmuster von 1st, 2nd, … Avenue in der einen und A, B, … Street in der anderen Richtung (gelegentlich unterbrochen durch Straßennamen, die einfach dazugehören wie Main Street, Broadway oder Grand Avenue), aber wie überall sind die Straßen auch alle immer abwechselnd Einbahnstraßen. Es nützt also nichts, sich auf dem Stadtplan einen Weg zum Ziel auszusuchen, sondern man muss auch immer in die richtige Richtung fahren.

Deswegen sind wir erstmal um einige Blocks gegurkt, bis wir endlich wie gewünscht auf die korrekte Straße abbiegen konnten. Als Ausgleich haben wir uns dann vor dem Hotel das „Valet Parking“ gegönnt: Einfach anhalten, und einem Pagen den Schlüssel zuwerfen. Der parkt dann, und holt das Auto hinterher auch wieder. Und soviel Komfort für nur $1.75 pro 20 Minuten + Trinkgeld 🙂

Richtig viele Wolkenkratzer hat San Diego ja nicht, weswegen es auch um so imposanter ist, durch die Straßenschluchten von Los Angeles zu spazieren, und einfach nur hoch zu schauen. So stellt man sich die USA vor …