Zwar nicht die Läden, aber Behörden und größere Firmen haben auch in den USA Sonntags geschlossen. Daher müssen die noch anstehenden Dinge (Telefon beantragen, Internetzugang, nächster Versuch für die Social Security Number, …) bis morgen warten. Gute Gelegenheit, ein wenig zu entspannen nach dem vielen Hin und Her der letzten zwei Tage. Und was wäre dafür besser geeignet als ein leckeres Eis im Sonnenschein …
Überhaupt nichts tun wollten wir aber auch nicht, also sind wir ein wenig herumgefahren für die nächste große Aufgabe: Der Erwerb eines Autos. Unser Mietwagen steht uns erstmal nur bis Donnerstag zu Verfügung (und es ist abzusehen, dass das nicht reichen wird), also ist Suchen angesagt.
Was sofort auffällt: Amerikanische Gebrauchtwagenhändler werden jedem Klischee gerecht. Auffällig schmierig-freundliche Typen, die sich sofort mit Handschlag und Namen vorstellen. Ein Gespräch anfangen („What’s your name?“, „Where you from?“, „What car did you drive before?“), und einfach alles toll finden, was der Kunde sagt. Waren auch alle komischerweise schon einmal in Germany. Oder haben Verwandte da. Oder Vorfahren … das Problem: Es geht nicht ohne einen solchen Salesman, denn an den Gebrauchtwagen stehen keine Preise. Nur auf Nachfrage.
Fest steht, dass man sicher ein Auto bekommt. Wenn man genug ausgibt, denn so etwas wie Garantie oder einen TÜV gibt es hier nicht. Wir lassen uns nicht drängeln, und entscheiden uns erstmal wieder für den Anzeigenteil der Zeitung … und eine Mitgliedschaft im AAA, dem amerikanischen Pendant zum ADAC. Die können unsere Karre dann immerhin abschleppen!

*wow* Was für ein tolles Bild!
Habe Susanne gemailt, sie solle es mal am Laser ausdrucken…! 🙂