Aufgewacht um 6.00 Uhr.
Da unser Besichtigungstermin erst Nachmittags war, sind wir vormittags noch ein wenig rumgegurkt (Mietwagen sei Dank), um nach Wohnungen zu schauen. Hier direkt am Meer in La Jolla gefällt es uns immer noch sehr gut (man beachte das Foto). Aber die Preise … die durchschnittliche Bruchbude nicht unter $2000 zu haben, halbwegs ordentliche Häuser oder Apartments ab $3500 im Monat. Vielleicht nach Katharinas Habilitation.
Dafür ist die Suche recht einfach: Wer was zu vermieten hat, stellt einfach ein „For Rent“-Schild in seinen Vorgarten mit den wichtigen Daten. Die Sache wird nur durch die anstehenden Wahlen ein wenig erschwert, weil jede Menge Leute auch Wahlwerbung für sämtliche Ämter und Personen aufstellen („Davis for Governor“, „College Board? Nakamura!“, „Re-Elect Sheriff Dingsbums!“, …)
Trotz immer größerer Kreise hat aber auch diese Suche nichts gebracht. Außer interessanten Einblicken, wenn man von der Hauptstraße die falsche Abzweigung erwischt, und in eine Backalley einbiegt. Wegen der kalifornischen Temperaturen gibt es zwar keine brennenden Mülltonnen, aber der ganze heruntergekommene Rest inklusive zwielichtiger Gestalten ist vorhanden.
Nachmittags ging’s dann ab in die Wüste zu unserer Besichtigung. Stimmt so nicht ganz, denn dank Bewässerung ist auch diese Gegend schön grün und (vom fehlenden Pazifik mal abgesehen) gefällt uns gut. Auch das Gästehaus fand unsere Zustimmung, also wurde prompt der Vertrag unterschrieben. Größtenteils möbliert, und inklusive Wasser und Kabelfernsehen für $925 ist ein wirklich guter Deal.
